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Untergang der Pamir

Pamir
Schiffsdaten
Schiffstyp:Frachtschiff
Segelschulschiff ab 1952
Bauwerft:Blohm & Voss
Hamburg, Deutschland
Baunummer:180
Kiellegung:-
Stapellauf:29.07.1905
Indienststellung:18.10.1905
Verbleib:21.09.1957 gesunken
Flagge:Deutschland  Deutschland
Rufzeichen:DKEF (1951-1957)
Eigner / Reeder:Stiftung Pamir und Passat
Heimathafen:Lübeck
Besatzung
Stammbesatzung:25-35
Kadetten:86
Schiffsmaße
Länge über alles:114,50 m
Breite:14,14 m
Tiefgang:7,26 m
Vermessung:3.020 BRT
Takelung und Rigg
Takelung:Bark
Anzahl Masten:4
Masthöhe über Wasser:51,20 m
Anzahl Segel:32
Segelfläche:3.600 qm
Maschinenanlage
Maschine:6 Zyl. Krupp-Diesel (ab 1951)
Leistung:662 kw (900 PS)
Propeller:1
Geschwindigkeit
Unter Motor:max 6,5 kn (12 km/h)
Unter Segeln:max 16,0 kn (30 km/h)

Geschichte

Die 'Pamir' war eine 1905 für die Hamburger Reederei F. Laeisz gebaute Viermastbark. Sie gehörte zu den wegen ihrer Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit berühmten 'Flying P-Linern' und wurde daher traditionsgemäß auf einen mit 'P' beginnenden Namen getauft, auf den des zentralasiatischen Pamir-Gebirges.

1932 gewann sie die so genannte Weizenregatta, eine Wettfahrt von Großseglern auf Frachtfahrt von Australien nach Europa. 1949 umrundete die 'Pamir' als letzter Windjammer ohne Hilfsmotor Kap Hoorn auf Frachtfahrt. In den 50er Jahren wurde sie, ebenso wie die 'Passat', als frachtfahrendes Segelschulschiff für die deutsche Handelsschifffahrt eingesetzt. Die beiden Schiffe waren die letzten frachtfahrenden Großsegler Deutschlands und gehörten mit der Drumcliff zu den letzten drei frachtfahrenden Großseglern weltweit.

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