
Nach Kapitel V Regel 15 des Internationalen Übereinkommens zum Schutz von menschlichem Lebens auf See, ist ein Such- und Rettungsdienst (SAR-Dienst) einzurichten und zu unterhalten.
Dieser wird in der Bundesrepublik Deutschland durch die Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) wahrgenommen. Sie wird bei der Durchführung von Such- und Rettungsaufgaben in Seenotfällen durch Hubschrauber des militärischen SAR-Dienstes (Marinefliegergeschwader 5 / Kiel-Holtenau) unterstützt.
Für die Durchführung von Such- und Rettungsaufgaben auf See, verfügt die DGzRS über eine Flotte von Seenotkreuzern und -booten, die sich auf 54 Stationen entlang der Nord- und Ostseeküste verteilen. Diese Einheiten stehen in ständiger Nachrichtenverbindung mit der permanent besetzten Seenotleitung in Bremen.
Über Funk alarmiert das in Seenot geratene Fahrzeug die Schifffahrt und den SAR-Dienst auf der internationalen Notfrequenz. Die Überwachung der für den Not-, Dringlichkeits- und Sicherheitsverkehr bestimmten Kanäle (Frequenzen), übernehmen für den deutschen SAR-Bereich:
Mit der Küstenfunkstelle 'Bremen Rescue Radio' (Rufname: Bremen Rescue) stellt die DGzRS im deutschen Bereich auch nach der Umstellung auf GMDSS die 24stündige Überwachung des UKW Kanals 16 sicher.
Alarmierungen über die Notfrequenzen der Grenzwelle werden von der Küstenfunkstelle 'Lyngby Radio' an die Seenotleitung im Bremen weitergeleitet.
Im Küstenbereich kann auch über ein Mobiltelefon unter der Nummer 124124 eine Alarmierung erfolgen!

| Phone | +49 (421) 536870 | |
| Fax | +49 (421) 5368714 | |
| info @ dgzrs .de | ||
| Internet | www.dgzrs.de |