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Deutsche Marine

Museumshafen

Torpedoschnellboot der Klasse 142 (ZOBEL)

Torpedoschnellboot HERMELIN (P 6095)
Besatzung
Stammbesatzung:39
Schiffsmaße
Länge:42,62 m
Breite:7,10 m
Tiefgang:2,30 m
Einsatzverdrängung:225 t
Maschinenanlage
Antrieb:4 x Dieselmotoren
Leistung:8.826 kW (12.000 PS)
Geschwindigkeit:42 kn (78 km/h)

Bewaffnung

  • 2 x 40 mm Schnellfeuerkanonen (SK) L/70 Marine-Einzel-Lafette (MEL) von Bofors
  • 4 x 533 mm Torpedorohre für Torpedos vom Typ Mark VIII
  • Optional: Minenlegevorrichtung statt achterer Torpedorohre (bis 23 Minen)

Einsatzprofil

Während des Kalten Krieges war es Aufgabe dieser Schnellboote, die Ostseezugänge zu sperren und die Küsten gegen Landungskräfte zu schützen.

Dienstzeit

Die Klasse 142 (ZOBEL) stellte eine Weiterentwicklung der Klasse 140 (JAGUAR) dar und stimmte in den wesentlichen Parametern mit dieser überein. Sie war die letzte deutsche Entwicklung im Torpedoschnellbootbau.

Die Boote waren die meiste Zeit in Kiel beheimatet. Anfang der 1980er-Jahre wurde diese Klasse durch die Flugkörperschnellboote der Klasse 143A (GEPARD) ersetzt.

Einheiten

NameKennungRufzeichenGeschwaderStützpunktin Dienstaußer Dienst
ZobelP 6092DRCO7. SchnellbootgeschwaderKiel12.12.196107.09.1982
WieselP 6093DRCP7. SchnellbootgeschwaderKiel25.06.196206.03.1984
DachsP 6094DRCQ7. SchnellbootgeschwaderKiel25.09.196206.12.1983
HermelinP 6095DRCV7. SchnellbootgeschwaderKiel28.11.196212.01.1983
NerzP 6096DRCR7. SchnellbootgeschwaderKiel11.01.196308.07.1982
PumaP 6097DRCW7. SchnellbootgeschwaderKiel21.12.196218.12.1981
GepardP 6098DRCS7. SchnellbootgeschwaderKiel18.04.196309.11.1982
HyäneP 6099DRCX7. SchnellbootgeschwaderKiel10.05.196305.06.1984
FrettchenP 6100DRCT7. SchnellbootgeschwaderKiel26.06.196309.08.1983
OzelotP 6101DRCU7. SchnellbootgeschwaderKiel25.10.196310.01.1984

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