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Deutsche Marine

Museumshafen

Minentransporter der Klasse 762 (SACHSENWALD)

Minentransporter Sachsenwald (A 1437)
Besatzung
Stammbesatzung:65
Schiffsmaße
Länge:111,00 m
Breite:13,90 m
Tiefgang:3,40 m
Einsatzverdrängung:2.962 t
Maschinenanlage
Antrieb:2 x Dieselmotoren
Leistung:4.119 kW (5.600 PS)
Geschwindigkeit:17 kn (31,5 km/h)

Bewaffnung

  • 2 x 40 mm Flak zwei Marine-Doppel-Lafetten (MDL) 58 Breda Mod.II 62 von Bofors
  • 2 x Nebelkammern auf dem Zwischendeck am Heck, um das Minenwerfen zu tarnen

Einsatzprofil

Die Schiffe waren zum Seeminentransport und Minenlegen konzipiert. Die Beladung und die Abgabe der Minen an andere Schiffe erfolgte durch vier Bordkräne. Das Minenlegen konnte durch vier Minenwurfklappen am Heck im Zwischendeck und von zwei Wurfstellen auf dem Hauptdeck erfolgen.

Das Zwischendeck war bis auf den vorderen Bereich des Schiffes, wo der Minenklarmachraum untergebracht war, ohne Unterteilung für die Lagerung von Seeminen vorgesehen und erinnerte an das Innere einer Eisenbahnfähre.

Zusätzlich gab es noch vier Plattformdecks und vier Stauungen, welche durch vier Aufzüge für den Minentransport mit dem Zwischendeck verbunden waren.

Dienstzeit

Anfangs geh&oumL;rten beide Schiffe zum Trossgeschwader, anschließend zum 1. Minensuchgeschwader im Marinestützpunkt Flensburg Mürwik. Ab 1972 gehörten sie zum 1. Minensuchgeschwader in Flensburg.

Die Sachsenwald wurde am 26. September 1991, die Steigerwald am 4. November 1993 außer Dienst gestellt und danach abgewrackt.

Einheiten

NameKennungRufzeichenGeschwaderStützpunktin Dienstaußer Dienst
SachsenwaldA 14371. MinensuchgeschwaderFlensburg20.08.196926.09.1991
SteigerwaldA 14381. MinensuchgeschwaderFlensburg25.01.196804.11.1993

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