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Deutsche Marine

Museumshafen

U-Boot der Klasse 240

U Hai
Besatzung
Stammbesatzung:19
Schiffsmaße
Länge:36,00 m
Breite:3,00 m
Tiefgang:4,00 m aufgetaucht
Einsatzverdrängung:234 t aufgetaucht
275 t getaucht
Maschinenanlage
Dieselantrieb:1 x Dieselmotoren
Leistung:424 kW (576 PS)
Elektoantrieb:1 x Haupt-E-Maschine
Leistung:427 kW (580 PS)
Geschwindigkeit:10,0 kn (19,8 km/h) aufgetaucht
12,5 kn (31,5 km/h) getaucht

Bewaffnung

  • 2 × 533 mm Torpedorohre (keine Reservetorpedos)

Einsatzprofil

Zur praktischen Ausbildung des Personals, wurden mit dem Aufbau der Bundesmarine zwei U-Boote des Typs XXIII der Kriegsmarine für Ausbildungszwecke wieder instandgesetzt und als Klasse 240 in Dienst gestellt.

Dienstzeit

Die U-Boote U 2365 und U 2367 wurden in den 50er Jahren gehoben und von der Bundesmarine in Dienst gestellt. U 2365 erhielt den Namen "U Hai", U 2367 den Namen "U Hecht".

Die Boote wurden bei HDW in Kiel für je 2,5 Millionen DM überholt. Sie erhielten unter anderem einen neuen Bug für ein Angriffs-Sonar M 1 von Atlas im oberen Bereich, ein stark vergrößertes Gruppenhorchgerät Typ "Balkon" mit 2 × 24 Piezo-(Kristall)Empfängern (Hydrophone) unter dem Bug, Sender und Empfänger für eine UT-Anlage hinter den vorderen Tiefenrudern sowie Anker und Turmverkleidung.

Am 14. September 1966 kam es zum bisher größten Unfall der westdeutschen U-Boot-Flotte, als "U Hai" vor Helgoland sank. Von den 20 Offizieren und Matrosen an Bord überlebte nur der Koch (Smut) Obermaat Peter Silbernagel (1943–2013). Das Boot wurde fünf Tage später gehoben, am 24. September 1966 außer Dienst gestellt und verschrottet.

"U Hecht" wurde am 30. September 1968 außer Dienst gestellt und ebenfalls verschrottet.

Einheiten

NameKennungRufzeichenGeschwaderStützpunktin Dienstaußer Dienst
S 170U HaiUbootlehrgruppeNeustadt in Holstein15.08.195724.09.1966
S 171U HechtUbootlehrgruppeNeustadt in Holstein01.10.195730.09.1968

Alle Angaben sind ohne Gewähr!

Ergänzende Artikel