Lexikon

Energie

Energieeffizienzklasse

Erläuterung

Ähnlich wie für Elektrogeräte gibt es auch für Gebäude Energieeffizienzklassen. Die im Energieausweis angegebenen Energieeffizienzklassen für ein Gebäude reichen von A+ (grün) bis H (rot). Anhand der Daten des Energieverbrauchs in Kilowattstunden und die ungefähren jährlichen Energiekosten pro Quadratmeter kann ein Haus in die Energieklassen eingeordnet werden.

Allgemein lässt sich sagen, dass alle Gebäude unabhängig von ihrer Nutzungsart, ihr Baujahr, ihre Bauweise und ihren baulichen Zustand voneinander unterscheiden und in Energieeffizienzklassen einteilen lassen. Sind Wärmedämmung, Heizungsanlage, Fenster und Türen auf dem neuesten Stand, ist die Effizienz deutlich höher als etwa bei einem nicht sanierten Altbau: Der benötigte Energieeinsatz, um das Haus warm zu halten, ist deutlich niedriger.

Um die Energieeffizienz in der breiten Masse zu verbessern, wurde in Deutschland die Energieeinsparverordnung (EnEV) geschaffen. Sie definiert Standardanforderungen an Bauherren und Sanierer für ein effizientes Energieklasse-Haus und gilt hauptsächlich für Wohn- und Bürogebäude.

Einteilung

KlasseEnergiebedarfKostenVorgaben
A+unter 30 kWh / (m²a)weniger als 2 Euro
  • Einstufung als so genanntes "Energiesparhaus 40" (nach KfW-Standard)
  • deckt den größten Teil seines Wärmebedarfs aus internen Wärme- und passiven Energiequellen
A30 bis 50 kWh / (m²a)2 Euro
  • Einstufung als "KfW 55-Haus"
  • erfüllt die Mindestvorgaben der EnEV 2016
B50 bis 75 kWh / (m²a)3 Euro
  • Einstufung als "KfW-Energiesparhaus 60" oder "3-Liter-Haus"
  • wenn das Gebäude nur drei Liter Heizöl oder weniger pro Jahr und Quadratmeter Fläche benötigt
  • erfüllt die Mindestvorgaben der EnEV 2014
C75 bis 100 kWh / (m²a)4 Euro
  • Standard
  • entspricht ungefähr dem klassischen Niedrigenergiehaus
D100 bis 130 kWh / (m²a)6 Euro
  • kompakte Neubauten oder qualitativ hochwertig sanierte Bestandsgebäude
  • mit einer effizienten Heizung und guter Dämmung
  • halten die Vorgaben der EnEV ein
E130 bis 160 kWh / (m²a)6 Euro
  • Einfamilienhäuser und sanierte Altbauten
  • erfüllen die Mindestanforderungen der EnEV und Standards der zweiten Wärmeschutzverordnung von 1982
F160 bis 200 kWh / (m²a)7 Euro
  • vollständig sanierte Altbauten
  • erfüllen die Vorgaben der EnEV an ein Energieklassen Haus für Bestandsimmobilien
G200 bis 250 kWh / (m²a)9 Euro
  • teilweise modernisierte und isolierte Altbauten
  • häufig nur rudimentär gedämmt nach der ersten Wärmeschutzverordnung von 1977 und mit einer neuen Heizung versehen
Hüber 250 kWh / (m²a)11 Euro
  • völlig unsanierte Altbauten und Gebäude
  • stehen meist unter Denkmalschutz

Kosten berechnen

An Hand der Energieeffizienzklasse eines Gebäudes lässt sich sehr schnell berechnen, ob man damit Kosten einsparen kann oder nicht. Die tatsächlichen Kosten, vor allem für die Heizung, sind aber nur grob zu kalkulieren. Einen Anhaltspunkt bietet jedoch der jährliche Verbrauch von Öl oder Gas (Verbrauchswert), der benötigt wird um das Haus zu beheizen und Warmwasser zu erzeugen.

Die Formel für die Berechnung lautet:  Kosten = Wohnfläche (m²) × 1,2 × Verbrauchswert

Beispiel

Bei einer Wohnfläche von 200 Quadratmetern und einem Energieeffizienzklassen Haus D wären dies:

27.600 kWh (pro Jahr) = 200 m² × 1,2 × 115 kWh / (m²a)

Die 27.600 kWh (pro Jahr) entsprechen etwa 2.700 l Öl oder 2.700 m³ Gas. Mit den Zahlen des Energieversorgers, kann man jetzt die Kosten für die Energieeffizienzklasse errechnen.

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