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Hintergrundwissen zum Marinekutter

Als Kutter (Lehnwort aus dem englischen Cutter) werden verschieden Boote und kleinere Schiffe bezeichnet.

Allgemein sind Kutter Segelboote mit einem Mast und zwei oder drei Vorsegeln (Kuttertakelung). Wenn das Großsegel als Gaffelsegel geführt wird, wird der Kutter als Gaffelkutter bezeichnet.

Marinekutter wurden als Beiboote auf Kriegsschiffen mitgeführt und haben 10 bis 14 Riemen zum Rudern. Getakelt sind sie als Ketsch mit einem Vorsegel, einem Lateinersegel als Großsegel und einem Luggersegel als Besansegel, teilweise haben sie auch an beiden Masten Luggersegel.

Der Marinekutter 2. Klasse (K II K) wurde bereits in der kaiserlichen Marine als kombiniertes Ausbildungs- und Versetzboot benutzt und vor allem auch für den Rettungsdienst bei Unfällen eingesetzt. Der Marinekutter diente auch als Verbindung von Schiff zu Schiff, von Schiff zu Land und umgekehrt.

Die heute eingesetzten Marinekutter der Marine, sind aus GFK hergestellt und dienen vorwiegend als Ausbildungsschiff. Aus der Rumpfform des Kutters K II K, wurde später der Jugendwanderkutter (JWK) entwickelt.