Lexikon

Polizei Sondereinheiten

Grupo Especial de Operaciones

Die Grupo Especial de Operaciones (GEO) ist die Spezialeinheit der spanischen Polizei.

Geschichte

In den 1970er Jahren entschied die spanische Regierung, das organisierte Verbrechen und Terrorismus stärker zu bekämpfen. Im November 1977 wurden Stellen für die gegründete Einheit GEO ausgeschrieben.

Ulrich Wegener, zusammen mit einigen Mitgliedern seiner Einheit, kümmerte sich um die Ausrüstung, die Ausbildung und die Techniken, die diese neue Spezialeinheit in Spanien verwenden sollte.

Auftrag

Die Einheit ist darauf spezialisiert, terroristischen Bedrohungen adäquat mit polizeilichen Mitteln zu begegnen. Die Beendigung von Flugzeugentführungen und Geiselnahmen, sowie Reaktion auf Bedrohungen auf See, gehören zu ihren Fähigkeiten.

Darüber hinaus wird sie zur Sicherung von Veranstaltungen (Olympischen Sommerspiele 1992 in Barcelona), Kampf gegen die organisierte Kriminalität und im Personenschutz eingesetzt.

Einsätze

1978

Die GEO wurde zum internationalen Flughafen in Madrid beordert, musste aber nicht in Aktion treten, da der Konflikt vor ihrer Ankunft gelöst wurde.

1981

Am 7. Februar werden bei einem Banküberfall in Bilbao, von zwei bewaffneten Verbrechern fünf Geiseln genommen. Bei der Befreiungsaktion werden keine Geiseln, Beamte oder Geiselnehmer verletzt.

1981

Iglesias Puga, Vater des Sängers Julio Iglesias, wurde im Dezember von Terroristen der baskischen Untergrundorganisation ETA entführt. Nach drei Wochen konnte ihn die GEO erfolgreich befreien.

1992

Die GEO nimmt im Vorfeld der Olympischen Sommerspiele in Barcelona mehrere Mitglieder der baskischen Untergrundorganisation ETA fest, die geplant hatten die Spiele anzugreifen.

2004

Im April nimmt die GEO an einer Razzia gegen mutmaßlichen Täter der Zugbombenanschläge vom 11. März in Madrid teil. Als die Terroristen erkannten dass es keinen Ausweg gab, zündeten sie mehrere Bomben in der Wohnung. Dabei wurde auch ein Beamter der GEO tödlich verletzt.

Anmerkung: Bei den Anschlägen auf Madrider Pendlerzüge wurden 191 Menschen getötet und mehr als 1800 verletzt. Elf von 15 Verhafteten waren Marokkaner; es wurde vermutet, dass die Attentäter Verbindungen zur Terrororganisation al-Qaida hatten.

2017

Am 17. August wurde die GEO nach Barcelona beordert, nachdem ein Attentäter mit einem Lieferwagen durch eine Menschenmenge auf dem Boulevard La Rambla im Zentrum von Barcelona gefahren war. Dabei wurden 14 Menschen getötet und mindestens 118 Menschen verletzt. Auf der Flucht erstach der Attentäter eine weitere Person.

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