Lexikon

Spezialeinheiten

Syly Spetsialnykh Operatsii

Die Syly Spetsialnykh Operatsii (SSO) [Ukranisch: Сили спеціальних операцій; Englisch: Special Operations Forces; Deutsch: Spezialeinsatzkräfte] ist eine Spezialeinheit der ukrainischen Streitkräfte (Ukrainian Armed Forces) und bildet das Rückgrat bei der Verteidigung der Ukraine.

Wegen ihrer Fähigkeiten, Verschwiegenheit und unsichtbar anmutenden Aktionen, wird die Eliteeinheit auch das Schamanen-Bataillon genannt.

Geschichte

Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass am Anfang der Geschichte ein Held der Sowjetunion steht.

Jaroslaw Goroshko, eine Legende des Afghanistankrieges, diente in den 80er-Jahren in mehreren Spezialeinheiten, wurde schwer verwundet, erlangte militärische Ehren und brachte es bis zum stellvertretenden Brigade-Kommandeur im Generalstab der UdSSR. Nach dem Absolvieren der Militärakademie bot man dem Kriegsveteran eine hohe Position in Moskau an, mit Aussicht auf schnelle Beförderung. Doch Goroshko hatte andere Pläne, wie er den Kreml-Funktionären eröffnete: "Ich bin Ukrainer und würde gerne zurückkehren, um in der Ukraine zu dienen." Das war kurz vor dem Zerfall der Sowjetunion.

Im Dezember 1991 erlangte die Ukraine ihre Unabhängigkeit. Goroshko trug nun die Uniform seines Heimatlandes und übernahm eine neue Führungsposition. Nur zwei Jahre später betraute man den erfahrenen Elitesoldaten mit der Aufgabe, die Ausbildung der ukrainischen Spezialeinheiten (SpetsNaz) neu zu organisieren. Und so wurde der ehemalige sowjetische und hochdekorierte Afghanistan-Kämpfer zum Begründer jener geheimnisvollen Elite-Einheit, die im Kampf gegen Russland meist unerkannt bleibt.

Der Wahlspruch der Einheit lautet Idu na vy! [Ukrainisch: Іду на ви!; Englisch: I come at you!; Deutsch: Ich komme zu dir!].

Dieser Spruch stammt aus dem von Welimir Chlebnikow im Jahr 1913 über Swjatoslaw I. (ab 959 Herrscher der Kiever Rus) geschriebenen Gedichts.

Organisation

Aufgrund der Misserfolge im Donbass-Krieg, erfolgten im Jahr 2016 verschiedene Reformen und Umstrukturierungen der ukrainischen Streitkräfte. Am 5. Januar 2016 wurden die ukrainischen Spezialeinheiten (SpetsNaz) in eine einzige unabhängige militärische Abteilung, die Syly Spetsialnykh Operatsii (SSO), überführt und direkt dem Hauptdirektion des Geheimdienstes des Verteidigungsministeriums der Ukraine [Ukrainisch: ГУР МО; Romanized: HUR MO] unterstellt.

Im Jahr 2014 zählte das Kommando der Spezialeinheiten über 4.000 Mitglieder, die alle Berufssoldaten sind. Zum 1. Januar 2022 wurde die Zahl der Spezialeinsatzkräfte noch um 1.000 erhöht.

Struktur

Spezialeinheiten für die Landkriegsführung

Name:3rd Special Purpose Regiment
(Prince Sviatoslav the Brave)
Hauptquartier:Kropyvnytskyi, Oblast Kirovohrad
Informationen:• HQ staff
• 1st Special Purpose Detachment
• 2nd Special Purpose Detachment
• 3rd Special Purpose Detachment
• Maintenance Unit
• Signals Unit
Name:8th Special Purpose Regiment
(Iziaslav Mstyslavych)
Hauptquartier:Kropyvnytskyi, Oblast Kirovohrad
Informationen:• HQ staff
• 1st Special Purpose Detachment
• 2nd Special Purpose Detachment
• 3rd Special Purpose Detachment
• Maintenance Unit
• Signals Unit
Name:140th Special Operations Forces Center
Hauptquartier:Khmelnytskyi, Oblast Khmelnytskyi
Informationen:Die elitärste Einheit der ukrainischen Streitkräfte, die regelmäßig an internationalen Militärübungen teilnimmt und mit befreundeten Einheiten verschiedener Länder trainiert.
Sie ist die einzige ukrainische Spezialeinheit, die sofort im Ausland eingesetzt werden kann. Vor der russischen Invasion am 24. Februar 2022 erfüllte sie eine breite Palette von Aufgaben, um ukrainische Interessen im Ausland zu schützen und die Sicherheit der eigenen Bürgerinnen und Bürger überall auf der Welt zu gewährleisten.
Im Juni 2019 wurde der Einheit als Spezialeinheit zertifiziert, die in die NATO Response Force einbezogen werden kann, die erste aus einem Nicht-NATO-Mitgliedsstaat.

Spezialeinheiten auf See

Name:73rd Maritime Special Operations
(Kish otaman Antin Holovaty)
Hauptquartier:Pervomaiskyi Island, Ochakiv, Oblast Mykolaiv
Informationen:• 1st Underwater demolitions Unit
• 2nd Clearance diver Unit
• 3rd Reconnaissance Unit
• Logistics Unit

Aufgabe

Zu den Aufgaben zählen das Sammeln von Informationen über den Feind (militärische Aufklärung), Sabotageoperationen hinter feindlichen Linien, das Markieren von Zielen für den Beschuss, Kampfeinsätze, die Befreiung von gefangenen Soldaten oder Zivilisten und der Schutz der eigenen Bürgerinnen und Bürger überall auf der Welt.

Die Mitglieder sind spezialisiert auf Infiltrationen zu Lande, zu Wasser und in der Luft und kennen sich bestens im Nahkampf (Close Quarter Battle, CQB) aus. Teile der Einheit haben eine Kampftaucherzusatzausbildung, Fallschirmsprungausbildung einschließlich der Techniken High-Altitude Low-Opening (HALO) und High-Altitude High-Opening (HAHO) oder im Gebirgskampf.

Ausbildung

Nach der Annexion der Krim im Jahre 2014 gab es immer wieder das Gerücht, das Soldaten von NATO Staaten ukrainische Soldaten, u.a. auch die der SSO, ausbilden würden. Eine offizielle Bestätigung gab es nie.

Als dann am 24. Februar russische Truppen in die Ukraine einmarschierten und in Richtung Kiev vorstießen, gab die britische Regierung bekannt, die Ausbildung ukrainischer Soldaten einzustellen und Soldaten des Special Air Service (SAS) aus Kiev abzuziehen.

Nachdem der Vorstoß aufgehalten wurde und die russischen Truppen sich über die Grenze zurückgezogen hatten, kehrten die Soldaten des SAS schrittweise nach Kiev zurück und nahmen die Ausbildung wieder auf.

Der SAS wird jetzt bei der Ausbildung von zwei weiteren britischen Sondereinheiten unterstützt: Der Special Boat Service (SBS) schickte Kampfschwimmer, die Fernspäher und Fallschirmjäger kommen vom Special Reconnaissance Regiment (SRR).

Inzwischen sollen sich auch ODA Teams vom 10th Special Forces Operational Detachment (Green Berets) an der Ausbildung der ukrainischen Soldaten beteiligen. Es handelt sich um die dienstälteste, vielseitigste und erfahrenste Eliteeinheit der US Army.

Die Spezialisten sollen unter anderem die ukrainischen Soldaten im Einsatz der modernen Panzerabwehrlenkwaffen (JAVELIN, NLAW) trainieren, sie in Techniken der Aufklärung, Informationsbeschaffung, Häuserkampfs und der Sabotage schulen.

Einsätze

2014

Im April 2014 begannen russischen Aufständischen immer weiter in die Ukraine vorzudringen. Um Druck auf das Oblast Donetsk auszuüben, das weitgehend von Aufständischen übernommen worden war, begann die Rückeroberung des Flugplatzes Kramatorsk, der als Dreh- und Angelpunkt für die Versorgung der Aufständischen durch die russische Armee diente. Am 15. April stürmte die SpetsNaz-Einheit Omega den Flugplatz und eroberte ihn zurück, wobei eine ungenannte Anzahl prorussischer Aufständischer gefangen genommen wurde.

2014

Am 17. April versuchte eine große Gruppe von mehreren hundert Separatisten einen Militärstützpunkt in Mariupol (Oblast Donetsk) zu stürmen. Das ukrainische Militär ging zum Gegenangriff über und die SpetsNaz-Einheit Omega wurde aus der Luft an den Ort des Geschehens gebracht, um die örtlichen Truppen bei der Zurückdrängung der Angreifer zu unterstützen. Während des gescheiterten Angriffs wurden 63 Separatisten gefangen genommen und drei neutralisiert. Die Omega wurde daraufhin mit dem Schutz von Mariupol für den Rest der Ersten Schlacht um Mariupol beauftragt.

2014

Am 18. April wurde der internationale Flughafen von Donetsk (Oblast Donetsk) angegriffen, blieb aber bis zum 25. Mai in Betrieb und war danach fast täglich Angriffen ausgesetzt. Die Rebellen haben im Verlauf der Kämpfe mehrfach erklärt, dass sie den Flughafen eingenommen hätten, allerdings wehte die ukrainische Flagge über dem Abfertigungsturm, was darauf hindeutet, dass der Flughafen nicht eingenommen wurde. Die eingesetzten ukrainischen Soldaten und Spezialeinheiten konnten Angriffen von russischen T-72 Kampfpanzern (MBT), BM-21 Grad und BM-27 Uragan Mehrfachraketenwerfen (MLRS) sowie schweren Mörsern des Typs 2S4 Tyulpan ohne jegliche Luftunterstützung standhalten. Im September begannen russische SpetsNaz-Kräfte, die Rebellen bei der Erstürmung des Flughafens aktiv zu unterstützen, doch gelang es ihnen bis Ende des Monats nur, 500 Meter näher an den Komplex heranzurücken.

2014

Am 25. April gehörten ukrainische SpetsNaz-Einheiten zu den ersten Einheiten, die in Sloviansk (Oblast Donetsk), einer späteren Rebellenhochburg, auf Aufständische trafen. Sie begannen sofort damit, systematisch Kontrollpunkte der Rebellen rund um die Stadt zu zerstören, damit reguläre Truppen in die Stadt eindringen konnten; es sollte jedoch noch mehrere Monate dauern, bis die Hauptkomponenten der ukrainischen Bodentruppen in die Stadt eindringen konnten.

2014

Am 25. April unternahmen die russischen Aufständischen einen weiteren Versuch, den Flugplatz Kramatorsk zurückzuerobern. Dabei scheiterten sie, zerstörten dabei aber einen Mil Mi-8 (Transporthubschrauber) und eine Antonov An-2 (Transportflugzeug). Der Flugplatz war mehrere Monate lang von Aufständischen umzingelt, bis im Juli die Belagerung durch die ukrainischen Streitkräfte beendet werden konnte.

2014

Ukrainischen SpetsNaz-Kräfte waren auch für das Aufspüren und Neutralisieren von Terrorzellen verantwortlich, die tief in der Ukraine operierten, für die Räumung von Städten, die von Aufständischen zurückerobert worden waren, sowie für die Suche nach potenziellen Saboteuren. Im Mai führte der SBU in der Region Odessa eine Razzia durch und nahm mehrere potenzielle Saboteure fest.

2014

Am 9. Mai stürmten Separatisten das Polizeipräsidium in Mariupol (Oblast Donetsk). Die SpetsNaz-Einheit Omega und Einheiten der Nationalgarde versuchten, das Gebäude zurückzuerobern. Da dies nicht gelang, zogen sich schließlich die ukrainischen Streitkräfte zurück und riegelten die Stadtgrenzen mit Kontrollpunkten ab. Am 13. Juni stürmten die Omega zusammen mit Einheiten der Nationalgarde, des Asow-Bataillons und des Dnipro-Bataillons die Stadt. In der anschließenden sechsstündigen Schlacht eroberten die Regierungstruppen alle Gebäude von den Separatisten zurück und hissten die ukrainische Flagge auf dem Rathaus.

2014

Im April hatte ein ukrainisches Gericht entschieden, dass die Vermögenswerte der Raffinerie zu liquidieren seien, aber es wurde vermutet, dass das Management versuchte, durch den illegalen Verkauf von Vermögenswerten im Wert von 55 Millionen Pfund ohne gerichtliche Genehmigung Gewinne zu erzielen. Daraufhin versuchte die Staatsanwaltschaft am 17. Oktober, die Raffinerie zu betreten, um eine gerichtliche Entscheidung zur Beschlagnahmung der Vermögenswerte der Raffinerie durchzusetzen, wurde jedoch vom Sicherheitspersonal aufgehalten.

Am 22. November stürmten die SpetsNaz-Gruppen Cheetah und Titan die Ölraffinerie in Odessa. Bei dem Einsatz gab es keine Verletzten. In einer Erklärung der Staatsanwaltschaft des Gebiets Odessa heißt es, dass SpetsNaz-Kräfte eingesetzt wurden, um die Anlagen der Raffinerie zu sichern und die vorherige gerichtliche Anordnung auszuführen.

2016

Am 10. August beschuldigte Russland die ukrainischen Spezialeinheiten, einen Überfall in der Nähe der Stadt Armyansk auf der Krim durchgeführt zu haben, bei dem zwei russische Soldaten getötet wurden. Die ukrainische Regierung bestritt jegliche Beteiligung. Der Nachrichtendienst der Ukraine berichtete, dass es in der Tat zu einem Grenzzusammenstoß gekommen sei, erklärte jedoch, es habe sich um einen Zwischenfall mit Eigenbeschuss zwischen dem russischen Militär und dem Grenzdienst des russischen Föderalen Sicherheitsdienstes gehandelt.

2016 - 2021

Soldaten der SSO kämpfen an der Seite britischer und amerikanischer Spezialeinheiten in Afghanistan und erwerben sich dabei den Ruf als Crème de la Crème der ukrainischen Spezialeinheiten.

2021 - 24. Februar 2022

Schon vor der Invasion bekämpft die SSO russische Sabotage- und Aufklärungsgruppen, die zunehmend auf ukrainischem Boden aktiv sind.

24. Februar 2022 - heute

Nach der Invasion wurde die SSO sofort in den Kampf gegen russische Spezialeinheiten (SpetsNaz) geworfen.

Am Flughafen in Hostomel (Oblast Kiev) versuchten eingeflogene russische Fallschirmjäger, eine Luftversorgungsroute zu gepanzerten Kolonnen zu sichern, die auf die ukrainische Hauptstadt vorrückten. Das ukrainische Militär mühte sich, die Verteidigung zu koordinieren und in der ersten Stunde der Schlacht herrschte das reine Chaos. Mit Hilfe der SSO gelang es schließlich am Flughafen russischen Fallschirmjäger vernichtend zu schlagen und zu verhindern, dass russische Truppen Fuß fassen konnte.

Nach dem Sieg in Hostomel wurden die Soldaten sofort per Hubschrauber in das nordwestlich von Kiev gelegene Dorf Moshchun (Oblast Kiev) verlegt, um russischen Kräfte daran zu hindern, den Fluss Irpin (Nebenfluss des Dnieper) zu überqueren. Dies hätte den russischen Streitkräften ermöglicht, direkt in die ukrainische Hauptstadt vorzustoßen.

Drei Teams sollen das Dorf geräumt und sich dann in einen Wald am Flussufer eingegraben haben, wo sie auf den Angriff der russischen Armee warteten. Sie überfielen die vorrückenden Soldaten, verwickelten sie in Nahkämpfe und schlugen von beiden Flanken aus zu. Dabei nutzen sie die Taktik, aus einer Entfernung von 5 bis 10 Metern zu schießen und dicht dranzubleiben, weil so die russische Armee ihre Artillerie nicht einsetzen konnte.

Nachdem die russischen Truppen in die Flucht geschlagen und mehrere gepanzerte Fahrzeuge mit von Großbritannien gelieferten NLAW-Panzerabwehrraketen zerstört worden waren, zogen sich die ukrainischen Elitesoldaten zurück.

An jedem großen Gefecht im Kampf um Kiev waren die Soldaten der SOF beteiligt und haben danach die russischen Invasionstruppen weiter schikaniert, als sie durch die Sperrzone von Tschernobyl über die belarussische Grenze flohen.

Darüber hinaus führen die Soldaten der SSO verstärkt Mission hinter den feindlichen Linien durch, die für die Kriegsanstrengungen des Kremls lebenswichtige Infrastruktur (Bahnstrecken, Bahnknotenpunkte, Verladeplätze, Brücken) zu zerstören. Es geht darum, den auch im derzeitigen Artillerie- und Stellungskrieg so wichtigen Nachschub zu unterbinden.

Damit sind diese ukrainischen Elitesoldaten auch ein wichtiges Element der psychologischen Kriegsführung: Sie verunsichern mit ihren durchgeführten Attacken den Feind und versuchen, maximale Verwirrung zu stiften.

Das würde erklären, warum immer wieder in den besetzten Gebieten Brücken, Bahnlinien, Ölraffinerien, Munitionsdepots und Kommunikationsnetze auf mysteriöse Weise sabotiert werden.

Außerdem erfolgen Aufklärungsmissionen hinter den feindlichen Linien. In kleinen Teams werden feindliche Stellungen ausspioniert, Ziele für den Beschuss mit Langstrecken-Artillerie oder Raketen mittels Laser markiert und Artillerie-Warnungen an die eigenen Truppen weitergegeben.

Neben ihren geheimen Operationen und Kampfeinsätzen helfen die Elitesoldaten, die oft frisch mobilisierten Truppen vorzubereiten und zu organisieren. Diese seien zwar hochmotiviert, aber oft unzureichend ausgebildet und vor allem schlecht ausgerüstet. Oft müssen die Elitesoldaten die regulären Einheiten einweisen, die besten Verteidigungspositionen einzunehmen, um einen gegnerischen Angriff abzuwehren, bevor sie dann selbst einen Angriff anführten. Die unerfahrene Infanterie müsse durch erfahrene Elitesoldaten verstärkt werden, um unter heftigem Beschuss die Linie zu halten.

Слава Україні!, Героям слава! | Sláva Ukrayíni!, Heróyam sláva! | Glory to Ukraine!, Glory to the Heroes!

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