Lexikon

Militär

Die besten Kampfpanzer der Welt

Moderne und schlagkräftige Armeen betreiben leistungsstarke Kampfpanzer (Main Battle Tank; MBT). Keiner der hier aufgelisteten Panzer ist bisher in militärischen Einsätzen gegeneinander angetreten. Sie gewinnen aufgrund aktueller Entwicklungen wieder zunehmend an Bedeutung, so dass einige Länder (z.B. Polen) ihre Panzerverbände modernisieren oder vergrößern.

Die hier vorgestellten Kampfpanzer wurden aufgrund der kombinierten Bewertung von Schutz, Feuerkraft, Genauigkeit und Mobilität ausgewählt.

1. Leopard 2

Leopard 2
Entwurfsland: Deutschland
Hersteller:Krauss-Maffei Wegmann (KMW)
Entwicklung:ab 1967
Serienproduktion:seit 1979
Indienststellung:Oktober 1979
Versionen:2
2A1
2A2
2A3
2A4
2A4 CAN
2A4M CAN
2A4 CHL
2A4 NL
2A4 TR
2PL (gleich 2A4)
2SG (gleich 2A4)
2A5
2A6
2A5 DK (gleich 2A6)
2A6M CAN
2A6M HEL
2A6+ (bessere Panzerung)
2 PSO (für urbane Kriegsführung)
2A7
2A7+ (für urbane Kriegsführung)
Gewicht:55,1 t  2A4
59,5 t  2A5
59,9 t  2A6
62,5 t  2A6M
Leistung:735 kW (1.000 PS)
Geschwindigkeit:65 km/h Straße
     km/h Gelände
Reichweite:500 km Straße
161 km Gelände

Der Leopard 2A7 ist eine aktuelle Version des bewährten und erfolgreichen Leopard 2 Designs.

Er verfügt über zusätzliche Panzerung und aktualisierte Elektronik. Er ist gut gegen konventionelle und urbane Bedrohungen geschützt, wie z. B. Panzerfäuste und IEDs. Trotz des höheren Gewichts verfügt das Fahrzeug über eine erhöhte Beweglichkeit aufgrund verbesserter Aufhängungskomponenten. Die Geländegängigkeit ist ähnlich wie bei anderen Panzern der Leopard 2 Serie.

Aufgrund seiner leistungsstarken Kanone und des fortschrittlichen Feuerleitsystems verfügt dieser Panzer über eine bessere Genauigkeit und eine größere Schussweite im Vergleich zu anderen Panzern. Bei zahlreichen internationalen Panzerwettbewerben haben die Panzer der Leopard 2 Serie den amerikanischen M1A2 SEP, den britischen Challenger 2, den französischen Leclerc und einige andere Panzer in Bezug auf die Gesamtleistung übertroffen.

Bewaffnung
Hauptbewaffnung
1 x120mm Glattrohrkanone L/44 oder L/55 (42 Schuss)
Sekundärbewaffnung
2 x7,62mm Maschinengewehr MG3A1 Rheinmetall (4.750 Schuss)
Sekundärbewaffnung (alternativ)
2 x7,62mm Maschinengewehr FN MAG (4.750 Schuss)
Nutzer

Österreich (74 2A4 NL) | Kanada (42 A4 CAN, 20 2A4M CAN, 20 A6M CAN) | Chile (140 2A4 CHL) | Dänemark (57 2A5 DK; 44 sollen auf Version 2A7 aufgerüstet werden) | Deutschland (155 A6, 50 A6M, 20 2A7) | Finnland (100 2A6 NL) | Griechenland (183 2A4, 170 2A6 HEL) | Indonesien (103 2A4) | Niederlande (16 2A6 NL; sollen auf Version 2A7 aufgerüstet werden) | Norwegen (52 2A4 NL eingelagert) | Polen (142 2PL, 105 Leopard 2A5) | Portugal (37 2A6) | Katar (62 2A7+) | Singapur (170 2SG) | Spanien (108 2A4, 219 2A6+) | Schweden (42 2A5, 80 2A5 eingelagert) | Schweiz (80 2A4) | Türkei (257 2A4, 84 2A4 TR) | Ungarn (12 2A4, 44 2A7+)

2. K2

K2 (Black Panther)
Entwurfsland: Südkorea
Hersteller:Agentur für Verteidigungsentwicklung
Entwicklung:1995 - 2008
Serienproduktion:seit 2012
Indienststellung:Juni 2016
Versionen:K2
K2PL (Polen)
Gewicht:55,0 t
Leistung:1.103 kW (1.500 PS)
Geschwindigkeit:70 km/h Straße
50 km/h Gelände
Reichweite:450 km Straße
       km Gelände

Derzeit ist der K2 (Black Panther) einer der fortschrittlichsten Kampfpanzer der Welt und übertrifft alles, was Nordkorea oder China haben.

Er ist mit der neuesten deutschen 120mm Glattrohrkanone L/55 bewaffnet, ähnlich der, die im deutschen Leopard 2A6 und 2A7 verwendet wird. Er verfügt über ein hochmodernes Feuerleitsystem, das Ziele in Fahrzeuggröße und sogar niedrig fliegende Hubschrauber automatisch erkennen, verfolgen und beschießen kann, ohne dass ein menschlicher Bediener eingreifen muss.

Der K2 mit einer Verbundpanzerung unbekannten Typs und explosiv-reaktive Panzerungsmodule ausgestattet. Es wird behauptet, dass die Frontpanzerung direkten Treffern von 120mm Panzergeschossen aus L/55-Kanonen widersteht. Sein Schutzniveau entspricht in etwa dem des M1A2 Abrams, wobei der K2 um einiges leichter ist. Außerdem ist der Panzer mit einem aktiven Schutzsystem und einem System für Gegenmaßnahmen ausgestattet, die seine Überlebensfähigkeit auf dem Schlachtfeld weiter erhöhen.

Polen will seine Panzer aus Sowjetzeiten (um die 500 T-72 und PT-91) ersetzen. Neben einer polnischen Beteiligung an einer neuen europäischen Panzerentwicklung kommt allenfalls eine polnische Weiterentwicklung des K2 (K2PL) in Frage.

Bewaffnung
Hauptbewaffnung
1 x120mm Glattrohrkanone WIA CN08 (40 Schuss)
1 x12,7mm (50er) Koaxial-Maschinengewehr K6 (3.200 Schuss)
Sekundärbewaffnung
1 x7,62mm Maschinengewehr (12.000 Schuss)
Nutzer

Südkorea (260 K2)

3. M1A1 / M1A2

M1A2 Abrams
Entwurfsland: USA
Hersteller:Chrysler Defense
General Dynamics Land Systems
Entwicklung:1972 - 1975
Serienproduktion:seit 1979
Indienststellung:1980
Versionen:M1A1
M1A1HA (URAN Armour 1st generation)
M1A1HC (URAN Armour 2nd generation)
M1A1D (Digital Upgrade M1A1HC)
M1A1 AIM v1 (Integrated Management)
M1A1 SA (Situational Awareness)
M1A1 AIM v2 (Integrated Management)
M1A1 FEP (Firepower Enhancement Pkg.)
M1A1M (Irak)
M1A1 (AIDATS Upgrade, alle USMC Panzer)
M1A2
M1A2 SEP v1 (System Enhancement Pkg.)
M1A2S (Saudi Arabien)
M1A2 SEP v2 (System Enhancement Pkg.)
M1A2C (SEP v3)
M1A2T (M1A2C für Taiwan)
M1A2D (SEP v4)
Gewicht:54,0 t  M1
57,0 t  M1A1
61,3 t  M1A1 SA
64,6 t  M1A2 SEP v2
66,8 t  M1A2 SEP v3
Leistung:1.100 kW (1.496 PS)
Geschwindigkeit:67 km/h Straße
40 km/h Gelände
Reichweite:426 km Straße
200 km Gelände

Der M1A1 Abrams ersetzte ab 1980 den veralteten M60. Er wurde mehrfach Kampfwertsteigerungen unterzogen, um ihn technologisch auf dem neuesten Stand zu halten (letzte aufgewertete Version M1A1 FEP) und der seit seiner Einführung geänderten Bedrohungslage anzupassen. Seit 1984 ist der Panzer mit einer in den USA in Lizenz von Rheinmetall-Landsysteme (RLS) gefertigten 120mm Glattrohrkanone bestückt.

Der M1A2 SEP ist ein Nachfolger des M1A2 Abrams. Er bietet durch seine fortschrittliche Panzerung (verstärkt durch abgereichertes Uran) erheblichen Schutz gegen alle bekannten Panzerabwehrwaffen. Der komplexe Gasturbinenmotor bietet eine gute Leistung, erfordert aber einen enormen Wartungsaufwand, logistische Unterstützung und hat einen hohen Treibstoffverbrauch.

Seine Feuerkraft und Zielgenauigkeit sind der des Leopard 2A7 oder des südkoreanischen K2 Black Panther aufgrund einer kürzeren 120mm Glattrohrkanone L/44 leicht unterlegen. Dennoch verfügt er über eine beachtliche Schlagkraft und ist einer der am meisten gefürchteten Kampfpanzer.

Es ist geplant, dass dieser Panzer über das Jahr 2050 hinaus im Dienst bleibt.

Bewaffnung
Hauptbewaffnung
1 x120mm Glattrohrkanone L/44 M256A1 (42 Schuss)
1 x12,7mm (50er) Maschinengewehr Browning M2 (900 Schuss)
Sekundärbewaffnung
2 x7,62mm Maschinengewehre M240 (10.400 Schuss)
Nutzer

Ägypten (1.360 M1A1) | Australien (59 M1A1C) | Irak (140 M1A1M) | Kuwait (218 M1A2) | Saudi Arabien (442 M1A2S) | Marokko (222 M1A1SA) | Polen (250 M1A2 SEPv3, Lieferzusage März 2022) | Taiwan (108 M1A2T) | USA (US Army: 4.393 M1A1 Varianten, 1.500 M1A2 und M1A2 SEP Varianten, US Marine Corps: 403 M1A1)

4. Challenger 2

Challenger 2
Entwurfsland: Großbritannien
Hersteller:Alvis Vickers Ltd.
BAE Systems Land & Armaments
Entwicklung:1972 - 1975
Serienproduktion:1993 - 2002
Indienststellung:July 1994
Versionen:Challenger 2
Gewicht:64,0 t
75,0 t mit Chobham-Panzerung
Leistung:895 kW (1.217 PS)
Geschwindigkeit:59 km/h Straße
40 km/h Gelände
Reichweite:550 km Straße
250 km Gelände

Der Challenger 2 hat die neueste Chobham-Panzerung und bietet sehr hohen Schutz gegen direkte Feuerwaffen. Zusätzlich wurde der Turm völlig neu gestaltet und vor allem an der Oberseite stärker gepanzert (Dorchester-Panzerung).

Neue leistungsfähige Sensorausstattung, eine verbesserte Fahrwerksaufhängung und ein automatisches Getriebe unterscheiden den Panzer von seinem Vorgänger.

Er ist mit einer sehr präzisen 120mm Kanone bewaffnet. Diese ist gezogen, im Gegensatz zu Glattrohrkanonen, die von allen anderen modernen Kampfpanzern verwendet werden. Seine maximale Zielreichweite beträgt über 5 km. Derzeit hält der Challenger den Rekord fär den weitesten Panzer-zu-Panzer-Abschuss.

Bewaffnung
Hauptbewaffnung
1 x120mm gezogene Rohrkanone L/30A1 (47 Schuss)
Sekundärbewaffnung
1 x7,62mm Maschinenkanone L94A1 EX-34
1 x7,62mm Maschinengewehr L37A2 (4.000 Schuss)
Nutzer

Oman (38 Challenger 2) | Großbritannien (408 Challenger 2)

5. T-14

T-14 (Armata)
Entwurfsland: Russland
Hersteller:Uralvagonzavod
Entwicklung:ab 2010
Serienproduktion:
Indienststellung:2015
Versionen:T-14
Gewicht:48,0 t
49,0 t mit Zusatzpanzerung
Leistung:1.103 kW (1.500 PS)
Geschwindigkeit:80 km/h Straße
45 km/h Gelände
Reichweite:500 km Straße
       km Gelände

Der T-14 Armata ist ein neuer russischer Kampfpanzer. Im Jahr 2018 bestellte das russische Verteidigungsministerium eine erste Charge, allerdings wurden genaue Bestellzahlen nicht bekannt gegeben. Nach ihrer Indienststellung soll der T-14 nach und nach die alternden T-72, T-80 und T-90 Panzer ersetzen, die zunehmend veraltet sind.

Der Panzer hat ein komplett neues Design mit einer Reihe von fortschrittlichen Merkmalen. Er hat wenig mit dem aktuellen T-90 gemeinsam und ist viel größer als sein Vorgänger. Seine Spezifikationen sind geheim, aber er könnte einer der bestgeschützten Kampfpanzer der Welt sein. Der T-14 hat eine neu entwickelte Grundpanzerung, die aus Stahl, Keramik und Verbundwerkstoffen besteht. Außerdem verfügt er über eine neue Malakhit-Zusatzpanzerung mit explosiver Reaktivität.

Er ist der weltweit erste Serien-Kampfpanzer mit komplett unbemanntem Turm und ist mit einer neuen 125mm Glattrohrkanone bewaffnet, die präziser ist als die bisherigen russischen Panzerkanonen. Dieser Panzer kann Panzerabwehrlenkraketen auf die gleiche Weise abschießen wie normale Geschosse. Die Kanone wird durch einen Autoloader ergänzt. Dadurch hat dieser Panzer eine Jäger-Killer-Fähigkeit.

Der Panzer wird von einer Besatzung von 3 Mann bedient. Alle Besatzungsmitglieder sitzen Seite an Seite in einer gut geschützten gepanzerten Zelle, die sich an der Vorderseite der Wanne befindet. Er kann auch bei durchdrungener Panzerung eingesetzt werden, sofern die Besatzungszelle intakt ist.

Bewaffnung
Hauptbewaffnung
1 x125mm Glattrohrkanone 2A82-1M (45 Schuss)
1 x12,7mm (50er) Koaxial-Maschinengewehr Kord 6P49 (300 Schuss)
Sekundärbewaffnung
1 x7,62mm Maschinengewehr PKTM 6P7К (2.000 Schuss)
Nutzer

Russland (60 T-14 sollen in den Jahren 2019 bis 2035 übergeben werden)

6. Merkava

Merkava
Entwurfsland: Israel
Hersteller:MANTAK / IDF Ordnance Corps
Entwicklung:ab 1970
Serienproduktion:seit 1978
Indienststellung:April 1979
Versionen:Mk. 1
Mk. 2
Mk. 2B (Wärmebildgerät)
Mk. 2C (Zusatzpanzerung am Turmdach)
Mk. 2D (modulare Verbundpanzerung)
Mk. 3
Mk. 3B (verbesserter Panzerung)
Mk. 3 BAZ (verbesserter Panzerung)
Mk. 3 LIC
Mk. 3D (modulare Verbundpanzerung)
Mk. 4
Gewicht:61,0 t  Mk. 1
62,0 t  Mk. 2
63,5 t  Mk. 3
65,0 t  Mk. 4
Leistung:1.119 kW (1.521 PS)
Geschwindigkeit:64 km/h Straße
55 km/h Gelände
Reichweite:500 km Straße
       km Gelände

Der Merkava Mk. 4 ist der neueste israelische Kampfpanzer und ist ein Nachfolger des vorherigen Merkava Mk. 3.

Der Kampfpanzer hat ein ungewöhnliches Design mit einem vorne montierten Motor, der der Besatzung zusätzlichen Schutz und Überlebenschancen bietet. Die verbesserten Merkava Mk. 4 Meil Ruach sind mit dem kampferprobten aktiven Schutzsystem Trophy ausgestattet, das ankommende Panzerabwehrraketen zerstört. Er ist auch gegen luftgestützte Lenkraketen und fortschrittliche Top-Attack Panzerabwehrwaffen gut geschützt. Dadurch ist der Merkava Mk. 4 einer der am besten geschützten Kampfpanzer der Welt.

Der Merkava Mk. 4 ist mit einem neuen Feuerleitsystem ausgestattet, das einige sehr fortschrittliche Funktionen beinhaltet. Eine davon ist eine hohe Trefferwahrscheinlichkeit bei der Bekämpfung von niedrig fliegenden Hubschraubern mit konventioneller Munition.

Alle Panzer der Merkava Serie haben ein Heckabteil, das zur Beförderung von Truppen und Fracht unter der Panzerung genutzt werden kann. So kann er bis zu 10 Soldaten befördern, wenn keine Munition geladen ist.

Bewaffnung
Hauptbewaffnung
1 x120mm Glattrohrkanone MG253 (48 Schuss)
1 x12,7mm (50er) Koaxial-Maschinengewehr 30 Schuss [optional]
Sekundärbewaffnung
1 x7,62mm Maschinengewehr FN MAG (2.000 Schuss)
2 x7,62mm Maschinengewehre (10.000 Schuss)
1 x60mm Mörser (30 Schuss)
Nutzer

Israel (360 Mk. 4; 300 weiter Panzer wurden bestellt)

7. Typ 90

Type 90
Entwurfsland: Japan
Hersteller:Mitsubishi Heavy Industries
Entwicklung:1976 - 1988
Serienproduktion:1989 - 2009
Indienststellung:1990
Versionen:Typ 90
Gewicht:50,2 t
Leistung:1.120 kW (1.500 PS)
Geschwindigkeit:70 km/h Straße
     km/h Gelände
Reichweite:350 km Straße
       km Gelände

Der Typ 90 wurde von Mitsubishi Heavy Industries in Zusammenarbeit mit den deutschen Panzerherstellern Krauss-Maffei Wegmann (KMW) und Maschinenbau Kiel (MaK) entwickelt. Er hat eine Reihe von äußeren Ähnlichkeiten mit dem deutschen Leopard 2.

Er wurde 1989 offiziell von der japanischen Armee übernommen. Zu dieser Zeit war er einer der fortschrittlichsten und in der Tat der teuersten Serienpanzer.

Ungewöhnlich am Typ 90 ist, dass dieser Panzer mit einem an der Büste montierten automatischen Munitionsladesystem ausgestattet war. Zu dieser Zeit hatten nur sowjetische und chinesische Panzer Autoloader, die bei westlichen Panzern nicht verwendet wurden. Ein weiteres ungewöhnliches Merkmal dieses Panzers ist die hydropneumatische Federung. Sie ermöglicht es diesem Kampfpanzer, zu knien bzw. sich anzulehnen, was eine Reihe von Vorteilen mit sich bringt.

Bewaffnung
Hauptbewaffnung
1 x120mm Glattrohrkanone L/44 (35 Schuss)
1 x12,7mm (50er) Koaxial-Maschinengewehr M2HB (1.500 Schuss)
Sekundärbewaffnung
1 x7,62mm Maschinengewehr Typ 74 (2.000 Schuss)
Nutzer

Japan (341 Typ 90)

8. Leclerc

Leclerc
Entwurfsland: Frankreich
Hersteller:Nexter
Entwicklung:1982 - 1989
Serienproduktion:1990 - 2008
Indienststellung:Januar 1992
Versionen:Serie 1
Serie 2
Serie XXI
Gewicht:54,5 t  Serie 1
56,3 t  Serie 2
57,6 t  Serie XXI
Leistung:1.100 kW (1.500 PS)
Geschwindigkeit:71 km/h Straße
55 km/h Gelände
Reichweite:550 km Straße
       km Gelände

Der Leclerc ist er eine erfolgreiche Konstruktion und eine Reihe seiner Konstruktionsmerkmale wurden später bei anderen westlichen Panzern verwendet.

Der Leclerc hat eine fortschrittliche Verbundpanzerung mit modularer Zusatzpanzerung. Das Schutzniveau kann auf die jeweilige Bedrohung zugeschnitten werden. Turm und Wannenüberdachung wurden so konstruiert, dass sie Top-Attack Panzerabwehrwaffen standhalten. In puncto Schutz kann der Panzer jedoch nicht mit dem M1A2 Abrams oder dem britischen Challenger 2 mithalten.

Er hat eine hohe Trefferwahrscheinlichkeit sowohl gegen stationäre als auch gegen bewegliche Ziele. Außerdem verfügt er über eine Jäger-Killer-Fähigkeit. Es wird behauptet, dass der Leclerc sechs Ziele, die 1,5 - 2 km entfernt sind, innerhalb einer Minute mit einer Trefferwahrscheinlichkeit von 95% bekämpfen kann.

Bewaffnung
Hauptbewaffnung
1 x120mm Glattrohrkanone CN120-26/52 (40 Schuss)
1 x12,7mm (50er) Koaxial-Maschinengewehr M2HB (1.100 Schuss)
Sekundärbewaffnung
1 x7,62mm Maschinengewehr (3.000 Schuss)
Nutzer

Frankreich (200) | Jordanien (80) | Vereinigte Arabische Emirate (388)

9. Oplot

Oplot
Entwurfsland: Ukraine
Hersteller:Malyshev Factory
Entwicklung:1993 - 1994
Serienproduktion:seit 1994
Indienststellung:1999
Versionen:T-84 Oplot
T-84 Oplot-M
T-84 Oplot-T
Gewicht:51,0 t
Leistung:883 kW (1.200 PS)
Geschwindigkeit:65 km/h Straße
     km/h Gelände
Reichweite:450 km Straße
       km Gelände

Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion setzte die Ukraine die Entwicklung des Kampfpanzers T-80UD fort. Ihre neueste Version ist der Oplot-M.

Der Panzer ist mit einer explosiv-reaktiven Panzerung der neuen Generation ausgestattet. Ein signifikanter Nachteil ist die im Hauptfach gelagerte Munition aufgrund seines Karussell-Autoloaders. Sobald die Wanne durchdrungen wird, explodiert die Bordmunition, tötet die gesamte Besatzung und zerstört den Panzer.

Der Oplot-M ist nicht so genau gegen Ziele mit großer Reichweite wie seine westlichen Konkurrenten. Allerdings kann dieser Panzer Panzerabwehrlenkraketen auf die gleiche Weise abfeuern wie normale Munition. Diese haben eine maximale Reichweite von 5 km.

Der Panzer ist dem russischen T-90 überlegen, da er über eine fortschrittlichere Zusatzpanzerung, einen stärkeren Motor und ein besseres Feuerleitsystem verfügt. Allerdings übertrifft er den aktuellen T-90M der russischen Armee nur in Bezug auf den stärkeren Motor.

Bewaffnung
Hauptbewaffnung
1 x125mm Glattrohrkanone KBA-3 (40 Schuss)
1 x12,7mm (50er) Koaxial-Maschinengewehr KT-12.7 (450 Schuss)
Sekundärbewaffnung
1 x7,62mm Maschinengewehr KT-7.62 (1.250 Schuss)
Nutzer

Thailand (49 T-84 Oplot) | Ukraine (10 T-84 Oplot)

10. T-90

T-90
Entwurfsland: Russland
Hersteller:Uralvagonzavod
Entwicklung:
Serienproduktion:seit 1992
Indienststellung:Oktober 1992
Versionen:T-90
T-90E (vereinfachte Exportversion)
T-90S (Exportversion)
T-90A (2 Generation)
T-90SA (Exportversion)
T-90A1 (mod. T-90A)
T-90M
T-90M 2017 (mod. T-90M)
T-90MS (Exportversion)
T-90IN
Gewicht:46,0 t  T-90
46,5 t  T-90A
48,0 t  T-90SM
Leistung:735 kW (1.000 PS)
Geschwindigkeit:65 km/h Straße
     km/h Gelände
Reichweite:375 km Straße
       km Gelände

Der T-90 ist derzeit der einzige in Russland in Stückzahlen produzierte Panzer. Er ist nicht so ausgereift wie seine westlichen Konkurrenten, verwendet jedoch bewährte Technologie und ist kostengünstig.

Der Panzer hat ein sehr kleines Profil, was ihn zu einem schwerer zu treffenden Ziel macht. Ein signifikanter Nachteil ist die im Hauptfach gelagerte Munition aufgrund seines Karussell-Autoloaders. Sobald die Wanne durchdrungen wird, explodiert die Bordmunition, tötet die gesamte Besatzung und zerstört den Panzer.

Er ist nicht so genau gegen Ziele mit großer Reichweite, kann aber Panzerabwehrlenkraketen genauso abschießen wie normale Munition.

Der T-90M ist die neueste Version, die seit 2019 von der russischen Armee eingesetzt wird und hat eine Reihe von Verbesserungen gegenüber dem ursprünglichen T-90. Er verwendet ein deutlich verbessertes Feuerleitsystem, verfügt über ein fortschrittliches Zielfernrohr mit Wärmesicht sowie ein Panoramavisier für den Kommandanten, mit dem Ziele schneller erkannt und bekämpft werden können.

Bewaffnung
Hauptbewaffnung
1 x125mm Glattrohrkanone 2A46M-5 (43 Schuss)
1 x12,7mm (50er) Koaxial-Maschinengewehr Kord 6P49 (300 Schuss)
Sekundärbewaffnung
1 x7,62mm Maschinengewehr PKMT (2.000 Schuss)
Nutzer

Algerien (572 T-90SA) | Armenien (30 T-90S) | Aserbaidschan (200 T-90S) | Indien (2.078 T-90IN) | Irak (73 T-90S) | Russland (120 Т-90, 369 T-90A, 38 Т-90М; T-90 Varianten werden zum T-90M modernisiert) | Syrien (80 T-90/T-90A) | Turkmenistan (4 T-90S) | Uganda (44 T-90S) | Vietnam (64 T-90S)

11. KF51

KF51
Entwurfsland: Deutschland
Hersteller: Rheinmetall-Landsysteme (RLS)
Entwicklung:
Serienproduktion:
Indienststellung:
Versionen:Panther KF51
Gewicht:59,0 t
Leistung:735 kW (1.000 PS)
Geschwindigkeit:
Reichweite:500 km Straße
161 km Gelände

Der Panther KF51 ist ein neuer Kampfpanzer des Rüstungskonzerns Rheinmetall. Er wurde im Juni 2022 auf der Rüstungsmesse "Eurosatory" vorgestellt und ist der erste Vertreter einer neuen Gefechtsfahrzeugfamilie.

Die verfügbaren Informationen entstammen der Pressemitteilung von Rheinmetall.

Der KF51 tritt in Konkurrenz zum Main Ground Combat System (MGCS), einer deutsch-französischen Kooperation zur Entwicklung eines Nachfolgers für den deutschen Leopard 2 und dem französischen Leclerc. Das Unternehmen habe sich zur Entwicklung eines eigenen Kampfpanzers entschieden, nachdem das Unternehmen im MGCS-Projekt keinen hinreichenden Einfluss habe ausüben können. Er sei auch als Antwort auf Russlands modernen T-14 Armata zu verstehen.

Er basiert auf der Architektur des Leopard 2, dessen Antriebsstrang, Getriebe und Laufwerk übernommen wurden, wiegt allerdings mit 59 Tonnen weniger, bei gleicher Reichweite von etwa 500 Kilometern.

Geschützt wird der Kampfpanzer durch passive, reaktive und aktive Panzerung. Letztere bietet Schutz gegen sowohl Wuchtgeschosse als auch Panzerabwehrlenkwaffen. Das Top Attack Protection System (TAPS) dient der Abwehr von Angriffen von oben.

Der KF51 verfügt über das Rheinmetall Future-Gun-System, eine 130mm-Glattrohrkanone und besitzt damit gegenüber der 120mm-Glattrohrkanone des Leopard 2 eine um 50 Prozent gesteigerte Feuerkraft bei "signifikant gesteigerter Reichweite". Laut Rheinmetall bietet diese Waffe genügend Feuerkraft gegen alle gegenwärtigen und absehbaren mechanisierten Ziele.

Die Besatzung besteht aus drei Mann (Kommandant, Fahrer und Richtschütze); ein vierter Platz kann von einem Waffen- oder Systemspezialisten eingenommen werden. Die Steuerung des Turms und der Waffen kann auch von den Plätzen im Fahrgestell aus erfolgen, wodurch sich laut Rheinmetall "perspektivisch auch Varianten mit unbemannten Türmen oder komplett fernbedienbare Fahrzeuge" ergeben.

Bewaffnung
Hauptbewaffnung
1 x130mm Glattrohrkanone FGS (30 Schuss)
1 x12,7mm (50er) Koaxial-Maschinengewehr
Sekundärbewaffnung
1 xRemote-controlled Weapon Station (RCWS) Natter:
- 7.62mm MG5A1 (Heckler & Koch)
Weitere Artikel

Quick Links

Termine

Mitgliedschaft

Treffpunkte

Bootsbelegungsplan

Mitgliederbereich

Wetterdaten

Kieler Förde

Kieler Bucht (West)

Eckernförder Bucht

Schlei

Kieler Bucht (Ost)

Lübecker Bucht

RK Abend

Mai bis September

jeden Fr ab 17:00 Uhr

V-Boot 'KUDDEL'

Sportboothafen Wik

Kiellinie 215, 24106 Kiel

Kontakt

RK Marine Kiel

02 gewrahcS

leiK 94142

4085042 134 94+

ed.leik-eniram-kr@tkatnok