Lexikon

Spezialeinheiten

160th Special Operations Aviation Regiment

Das 160th Special Operations Aviation Regiment (160th SOAR) ist das Hubschrauber- und Drohnenregiment der U.S. Army.

Das Akronym SOAR wurde in Anlehnung an das englische Verb soar gewählt, was in etwa (lautlos) schweben bedeutet und den Auftrag des Regiments sehr treffend beschreibt.

Geschichte

Durch die missglückte Geiselbefreiung im Iran (Operation Eagle Claw) wurde der U.S. Army 1980 bewusst, dass sie ein spezielles Fliegerregiment benötigte. Aus diesem Grund wurde die Einheit Task Force 160 aufgestellt und mit der Übung spezieller Flugtaktiken begonnen. Am 16. Oktober 1981 wurde aus dieser Einheit das 160th Special Operations Aviation Battalion.

Die Einheit bildete sich anfangs aus Teilen der bekanntesten US-Heeresfliegerbataillone wie zum Beispiel dem 101st Aviation Battalion, dem 158th Aviation Battalion, dem 229th Aviation Battalion und dem 159th Aviation Battalion.

Das Regiment bestand zur Anfangszeit aus rund 1.400 Soldaten und wurde bis 2009 um 900 Mann erweitert. Am 28. Oktober 2009 war die Erweiterung offiziell abgeschlossen.

Die Spezialisierung auf Nachtoperationen brachte der Einheit später in der Öffentlichkeit den Spitznamen Night Stalkers (Nachtschwärmer, Nachtwandler) ein.

Luftfahrzeuge

HerstellerVarianteAnzahlAufgabeAnmerkung
SikorskyMH-47G Chinook71Transport und CSAR
SikorskyMH-60K Black Hawk
MH-60L Black Hawk
MH-60L Black Hawk DAP
72Transport

mittlerer Angriffshubschrauber


Umgerüstet zum DAP (Direct Action Penetrator)
Mc Donnell DouglasAH-6J Little Bird
MH-6M Little Bird
47leichter AngriffshubschrauberEinige M-Modelle können mit dem Fast Rope Insertion Extraction System (FRIES) ausgestattet werden
General AtomicsMQ-1C Gray Eagle12ÜberwachungUAV mit mittlerer Flughöhe und langer Flugdauer (MALE)

Organisation

Das Hauptquartier der Einheit befindet sich in Fort Campbell (Kentucky, USA). Zusammen mit dem 75th Ranger Regiment und dem 1st Special Forces Command (USASFC), bildet die 160th SOAR die operative Komponente Army Special Operations Command (ASOC).

Das Regiment besteht aus vier Heeresfliegerbataillonen, einer Stabskompanie sowie einer Ausbildungskompanie.

Name:Regimental Headquarters
Hauptquartier:Fort Campbell, Kentucky, USA
Struktur:• HHC (Headquarters and Headquarters Company)
• USASOAC (Special Operations Training Battalion)
  (co-lead by the 160th SOAR)
Name:1st Battalion
Hauptquartier:Fort Campbell, Kentucky, USA
Struktur:• HHC (Headquarters and Headquarters Company)
• Light Assault Helicopters Company (MH-6M)
• Light Attack Helicopters Company (AH-6J)
• Medium Assault Helicopters Company (MH-60K)
• Medium Attack Helicopters Company (MH-60L)
• Aviation Maintenance Company
Name:2nd Battalion
Hauptquartier:Fort Campbell, Kentucky, USA
Struktur:• HHC (Headquarters and Headquarters Company)
• Medium Assault Helicopters Company (MH-60K)
• Heavy Assault Helicopters Company (MH-47G)
• Heavy Assault Helicopters Company (MH-47G)
• Extended-Range Multi-Purpose Company (MQ-1C)
• Aviation Maintenance Company
Name:3rd Battalion
Hauptquartier:Fort Campbell, Kentucky, USA
Struktur:• HHC (Headquarters and Headquarters Company)
• Medium Assault Helicopters Company (MH-60K)
• Heavy Assault Helicopters Company (MH-47G)
• Heavy Assault Helicopters Company (MH-47G)
• Aviation Maintenance Company
Name:4th Battalion
Hauptquartier:Fort Campbell, Kentucky, USA
Struktur:• HHC (Headquarters and Headquarters Company)
• Medium Assault Helicopters Company (MH-60K)
• Heavy Assault Helicopters Company (MH-47G)
• Heavy Assault Helicopters Company (MH-47G)
• Aviation Maintenance Company

Aufgabe

Die Aufgabe der 160th SOAR ist der Transport und die Kampf- und Logistikunterstützung bei sämtlichen Missionsprofilen der Spezialeinheiten der U.S. Army. Zu den Nutzern gehören das 75th Ranger Regiment, die Navy SEALs, die Special Forces und die Delta Force aber auch der Special Air Service (SAS), Special Boat Service (SBS) oder GROM.

Zusammenarbeit

Einsätze

1983

Ersten Kriegseinsatz der 160th SOAR bei der Invasion des karibischen Inselstaates Grenada (Operation Urgent Fury). Am 25. Oktober bestiegen Soldaten des 1st und 2nd Battalion 75th Ranger Regiment, der Special Forces, der Navy SEALs und der neu aufgestellten Delta Force Hubschrauber der Einheit. Ziel war es, Fort Rupert wo der Anführer des Revolutionären Rates vermutet wurde und das Gefängnis Richmond Hill in dem politische Gefangene festgehalten wurden, einzunehmen.

Beim Angriff auf das Gefängnis Richmond Hill fehlten allerdings wichtige Informationen, so dass die Einheiten nicht wussten, dass mehrere Flugabwehrkanonen vorhanden waren und das steile, hügelige Gelände keinen Platz für eine Hubschrauberlandung bot. Der Beschuss durch die Flugabwehr verwundete Besatzungsmitglieder und Soldaten der Spezialeinheiten. Ein MH-60A Black Hawk wurde so schwer getroffen, dass er eine Notlandung machen musste und ein anderer Hubschrauber neben ihm landete, um die Verletzten zu schützen. Ein Pilot kam ums Leben und die Soldaten der Delta Force mussten von einem S-61 Sea King der U.S. Navy ausgeflogen werden. Es gelang dennoch mehrere Führer der Revolutionären Volksregierung gefangen zu nehmen.

Der Einsatz war militärisch erfolgreich, offenbarte aber eklatante Abstimmungsprobleme und Konkurrenzen zwischen den beteiligten Spezialeinheiten (ASOC, JSOC, NAVSOC).

1987 und 1988

Hubschrauber der 160th SOAR nehmen an der Operation Earnest Will teil, bei der um geflaggte kuwaitische Tanker im Persischen Golf während des Iran-Irak-Krieges geschützt wurden. Die Piloten flogen von Kriegsschiffen der U.S. Navy und von geleasten Öltankschiffen (gesonderte Unteroperation Prime Chance) und waren die ersten Hubschrauberpiloten, die Nachtsichtgeräte und ein FLIR (vorwärts gerichtetes Infrarotgerät) im Nachteinsatz verwendeten.

1989

Im April erhielt die 160th SOAR kurzfristig die Anweisung zur Bergung eines sowjetischen Kampfhubschraubers Mi-25 [NATO Code: Hind-D; Deutsch: Hirschkuh] von einem abgelegenen Ort im Tschad (Operation Mount Hope). Der Hind wurde von den Libyern aufgegeben und war für die USA von großem nachrichtendienstlichem Wert.

Daraufhin flogen zwei MH-47E Chinook und eine C-5M Super Galaxy der U.S. Air Force, sowie 75 Wartungsmitarbeiter und die Besatzung nach White Sands AFB, New Mexico, um den Einsatz zu proben. Ende Mai begab sich ein Vorauskommando nach Ndjamena im Tschad. Zwei Wochen später trafen die zwei Chinook an Bord der Galaxy, deren Besatzungsmitgliedern und Wartungsmitarbeiter im Tschad ein.

Am 11. Juni um Mitternacht starteten die zwei Chinook und flogen 490 Meilen ohne externe Navigationshilfen zum Zielort, dem Flugplatz Ouadi Doum im Norden des Tschads. Der eine Chinook landete und die Wartungsmitarbeiter bereiteten den Hind für den Abtransport vor, während der zweite Chinook über dem Ziel schwebte.

Danach erfolgte der Rückflug nach Ndjamena, mit dem Hind als Außenlast unter dem einen Chinook. Ein überraschender Sandsturm verlangsamte den Rückflug, aber weniger als 67 Stunden nach der Ankunft der Galaxy im Tschad, war der Hind und die zwei Chinook an Bord der Transportmaschine, die dann sofort zum Rückflug in die USA startete.

1989

Bei der Invasion Panamas (Operation Just Cause) werden Delta Force und 7th Special Forces Group (7th SFG) vom 160th Special Operations Aviation Regiment (160th SOAR) unterstützt.

Während ODAs der 7th Special Forces Group diverse Aufklärungs-, Stoßtrupp- und Sabotagemissionen durchführten, inhaftierten Soldaten der Delta Force den panamaischen Machthaber General Noriega, als dieser freiwillig seinen Zufluchtsort (Apostolische Nuntiatur) verließ. Während der Kampfhandlungen befreite ein kleines Team der Delta Force ebenfalls den CIA-Mitarbeiter Kurt Muse aus dem Gefängnis Cárcel-Modelo (Operation Acid Gambit).

1991

Während des Golfkrieges (Operation Desert Storm; Zweite Golfkrieg) unterstützte die 160th SOAR alle eingesetzten Spezialeinheiten bei ihren Aktionen.

1993

Am 3. Oktober führten die C Squadron Delta Force, B Company 3rd Battalion 75th Ranger Regiment und 160th SOAR die Operation Irene durch, um den Warlord Mohammed Farah Aidid in Mogadishu (Somalia) festzunehmen. Im Laufe der Operation wurden zwei MH-60L Black Hawk (Rufzeichen Super Six-One und Super Six-Four) mit RPG-7 (reaktive Panzerbüchse aus Sowjetzeiten) abgeschossen. Es entwickelte sich ein bis zum Morgen des 4. Oktober andauerndes Gefecht zwischen den amerikanische Soldaten und somalischen Kämpfern (Battle of Mogadishu), bei dem 18 US Soldaten ums Leben kamen. Unter den Gefallenen sind mehrere Soldaten der 160th SOAR, die bekanntesten sind Sergeant Chief Warrant Officer Clifton 'Elvis' P. Wolcott und Chief Warrant Officer 4 Mike J. Durant.

2001

Am 19. Oktober startet die Operation Enduring Freedom, als die zwei eingerichteten Task Forces Sword (ODA 555, 5th Special Forces Group) und Dagger (ODA 595, 5th Special Forces Group) nachts von Usbekistan mit zwei MH-47E Chinook, eskortiert von zwei MH-60L Black Hawk DAP, der 160th SOAR mehr als 300 Kilometer (190 Meilen) über die 16.000 Fuß (4.900 m) hohen Hindukusch-Berge nach Afghanistan eingeflogen werden.

Nach dem Absetzen der beiden Task Forces, nahmen diese zu schon länger in Afghanistan operierenden CIA-Agenten und der Nordallianz auf. Task Force Sword traf sich mit General Fahim Khan in der Region Bagram/Kabul und Dagger mit General Abdul Rashid Dostum in der Region Mazar-e Sharif. Beide Task Forces unterstützten die Nordallianz-Gruppen im Kampf gegen die Taliban, indem sie gezielte Luftschlägen (GPS-gelenkte Joint Direct Attack Munition, JDAM) durch die U.S. Air Force (B-1B Lancer, B-52H Stratofortress) anforderten. So gelang es der Nordallianz innerhalb weniger Wochen, mehrere wichtige Städte von den Taliban zu erobern.

Anmerkung:
Die Geschehnisse rund um ODA 595 (Task Force Dagger) wurde 2009 durch das Buch 'Horse Soldiers' (Doug Stanton) bekannt. 2018 erschien auf dem Buch basierend der Film 'Operation: 12 Strong'.

2001

Im November nahmen AH-6J Little Bird an den Missionen Objective Wolverine und Raptor, sowie an der Operation Relentless Strike zur Bekämpfung der Taliban in Kandahar (Afghanistan) teil.

2001

Im Dezember versorgten Hubschrauber der 160th SOAR eine rund 150 Mann starke Einheit aus Mitgliedern des Special Boat Service (SBS), der Delta Force und der CIA Special Activities Division bei der Jagd nach dem al-Qaida-Anführer Osama bin Laden im Tora Bora-Gebirgskomplex in der Provinz Nangarhar (Afghanistan).

2002

Am 21. Februar stürzte eine MH-47E Chinook in der philippinische Provinz Bohol ab, als im Rahmen der Operation Enduring Freedom islamistische Terroristen auf der Insel Basilan aufgespürt werden sollten, die eine Krankenschwester und ein amerikanisches Missionarsehepaar entführt hatten. Dabei kamen acht Soldaten von der 160th SOAR und zwei von der 353rd Special Operations Group (353rd SOG) der U.S. Air Force ums Leben.

2002

Im März unterstützte die B Company 2nd Battalion 160th SOAR mit Hubschraubern Soldaten der Delta Force, der Joint Task Force 2 (JTF2), den Navy SEALs und des New Zealand Special Air Service (Task Force 11) während der Operation Anaconda. Ziel war es den al-Qaida-Anführer Osama bin Laden und versprengte oder untergetauchte Taliban in und um Afghanistan aufzuspüren. Dabei operierten die Einheiten auch verdeckt in Nachbarländern, die nicht unmittelbar am Krieg beteiligt waren.

Bei den Kämpfen in Takur Ghar (Afghanistan) am 4. März (Battle of Takur Ghar), wurde ein MH-47E Chinook (Rufzeichen Razor Zero-Three) durch Panzerfäuste beschädigt und machte eine Bruchlandung. Ein zweiter MH-47E Chinook (Rufzeichen Razor Zero-One) reagierte auf den Abschuss mit dem Absetzen der schnellen Eingreiftruppe (Quick Reaction Force; QRF), wurde dabei aber durch Handfeuerwaffen und Panzerfäuste beschädigt und stürzte ebenfalls ab. Ein Soldat der 160th SOAR wurde bei dem Gefecht getötet.

2002

Am 21. Juni war die 160th SOAR mit einem MH-47E Chinook auf den Philippinen an einer Operation beteiligt, bei der Abu Sabaya (ranghoher Führer der islamistischen Terrororganisation Abu Sayyaf) neutralisiert wurde. Eine MQ-1 Predator Drohne markierte die fliehenden Terroristen mit einem Infrarotlaser, als sie versuchten, in einem Schlauchboot zu entkommen. Die Besatzung des MH-47E Chinook richteten die Suchscheinwerfer auf das Boot, während die Operator der Philippine Naval Special Operations Group das Feuer eröffneten Abu Sabaya töteten und vier weitere Terroristen gefangen nahmen.

2003

Am 19. März wurde um 21.00 Uhr der erste Angriff der Operation Iraqi Freedom (Dritte Golfkrieg) von Mitgliedern der 160th SOAR auf irakische Beobachtungsposten entlang der südlichen und westlichen Grenze des Irak durchgeführt. Zu der Angriffsgruppe gehörte ein MH-60L Black Hawk DAP, zwei AH-6J Little Bird, ein mit FLIR (vorwärts gerichtetes Infrarotgerät) ausgerüsteter MH-6M Little Bird und zwei A-10A Thunderbolt II der U.S. Air Force (von ihren Piloten auch Warthog oder kurz Hog genannt). Innerhalb von sieben Stunden wurden mehr als 70 Anlagen zerstört, so dass das irakische Militär nicht mehr vor der Invasion gewarnt werden konnte.

Nach dem erfolgreichen Auftakt, starteten die ersten Spezialeinheiten vom jordanischen Luftwaffenstützpunkt H-5 aus, darunter auch fahrzeuggestützte Einheiten der B und D Squadron Special Air Service (SAS) und 1st Squadron Special Air Service Regiment (SASR) der Australian Army, die von MH-47E Chinook der 160th SOAR transportiert wurden. Bodentruppen der Task Force Dagger, 20, 14 und 64 überfuhren in den frühen Morgenstunden die Sandbänke entlang der irakischen Grenze zu Jordanien, Saudi-Arabien und Kuwait und drangen in den Irak ein.

Das in Ar'Ar (Saudi Arabien) stationierte 1st Battalion 160th SOAR unterstützte die Task Force 20 mit ihren MH-60L Black Hawk und AH-6J / MH-6M Little Bird.

2003

Am 26. März wurden Soldaten der DEVGRU (ehemals SEAL-Team SIX) und von der B Company 2nd Battalion 75th Ranger Regiment bei der Razzia im Rahmen von Objective Beaver (Suche nach chemischen und biologischen Waffenvorräten in einem als al-Qadisiyah-Forschungszentrum bekannten Komplex) nördlich von Haditha (Irak) eingesetzt.

Während der erste von vier MH-60L Black Hawk der 160th SOAR die Ranger in ihre Sperrpositionen brachte, wurde er von einem nahegelegenen Gebäude aus beschossen. Ein AH-6J Little Bird entdeckte die Mündungsfeuer und feuerte eine 2,75-Zoll-Rakete auf die Feuerposition und brachte diese zum Schweigen. Ein zweiter MH-60L wurde getroffen, aber der Bordschütze schaffte es den Beschuss zu unterdrücken.

A-10A Thunderbolt II der U.S. Air Force (von ihren Piloten auch Warthog oder kurz Hog genannt) griffen die nahe gelegene Stromtransformatoren an und deren Ausfall verdunkelte erfolgreich das Gebiet. Da dies jedoch zu einer Reihe von Explosionen und einem daraus resultierenden Feuer an den Stationen führte, wurde der Himmel massiv erhellt und die Hubschrauber der Angriffseinheit für feindliche Schützen sichtbar.

Der Beschuss mit Handfeuerwaffen nahm zu, als die letzten beiden MH-60L ihre Teams absetzen, wodurch ein Ranger verwundet wurde. Die beiden MH-6M Little Bird und MH-60L Black Hawk DAP (Direct Action Penetrator), die die Mission unterstützten, bekämpften die Positionen der Schützen, während vier MH-47E Chinook mit der Hauptangriffstruppe der DEVGRU unter schwerem feindlichem Feuer standen. Ein Scharfschützenteam der DEVGRU an Bord eines MH-6M, nahm Kämpfer und Fahrzeuge unter Beschuss. Dennoch wurde die Besatzung eines MH-47E beim Abheben ihres Hubschraubers unter massiven Beschuss genommen und Teile der Crew verletzt.

Die abgesetzten Soldaten der DEVGRU führten eine eilige SSE (Sensitive Site Exploitation) durch, während die Ranger den Einsatz deckten und den Zugang zum Areal blockierten. Die Scharfschützen in den MH-6M bekämpften weiter feindlichen Angreifer, während die MH-60L Black Hawk DAP in die Tiefe vorstießen, um das Eintreffen von Verstärkung zu verhindern. Dabei stießen sie auf Einheiten der paramilitärischen Gruppe Fedayeen Saddam, die sie angriffen und vollständig neutralisierten.

Aufgrund der Größe und der Labyrinth artige Struktur des Gebäudes dauerte die SSE länger als erwartet, so dass der Einsatz erst nach 45 Minuten beendet war. Es wurden allerdings keine Anzeichen für chemischen oder biologischen Waffen an diesem Ort gefunden.

2003

Nach der Invasion im Irak, wurde die Task Force Black aufgestellt. Diese setzte sich aus rotierenden Squadrons des Special Air Service (SAS) und Special Boat Service (SBS) zusammen, in die aber auch Einheiten der Delta Force integriert wurden. Unterstützung erfolgte durch die Task Force Maroon, die aus Fallschirmjägern des britischem 1st Battalion Parachute Regiment (1st PARA) und Royal Marines (RM) der Royal Navy bestand, sowie Hubschrauber von der 160th SOAR.

2003

Am 1. April führte die C Squadron Delta Force und das 3rd Battalion 75th Ranger Regiment mit Pinzgauern (Militärfahrzeug mit Allradantrieb von Steyr-Puch) und M1297 GMV (auf dem Humvee basierendes Militärfahrzeug von General Motors) einen nächtlichen Bodenangriff auf den Dammkomplex bei Haditha (Irak) durch (Battle of Haditha Dam). Drei Züge der Ranger nahmen die Verwaltungsgebäude des Staudamms mit nur geringem Widerstand ein, während AH-6J Little Bird der 160th SOAR über ihnen kreisten. Nach Tagesanbruch erschoss ein Scharfschütze der Ranger drei Iraker mit Panzerfäusten auf der Westseite des Dammes, während die Ranger auf der Ostseite einen Lastwagen mit Infanterie angriffen, was zu einem einstündigen Gefecht führte. Südlich des Staudamms sicherte ein anderer Zug der Ranger das Kraftwerk und den Stromtransformator des Staudamms gegen Sabotage, während ein anderer Zug damit beschäftigt war, Sperrstellungen an der Hauptstraße zum Staudammkomplex einzurichten. Die Sperrstellungen gerieten unter sporadischen Mörserbeschuss, woraufhin die Little Bird der 160th SOAR mehrere Angriffe flogen, um die Mörserstellungen auszuschalten. Ein weiteres Mörserteam, das von einer kleinen Insel aus feuerte, wurde von einem Team der Ranger mir einer Panzerabwehrlenkwaffe FGM-148 Javeli bekämpft und ausgeschaltet.

Drei Ranger wurden am 3. April durch eine VBIED (Vehicle-Borne Improvised Explosive Device) an einer Sperrstellung getötet. Das Auto wurde von einer schwangeren irakischen Frau gefahren, die sich verzweifelt verhielt und nach Wasser fragte. Nach dem Anschlag nahmen Ranger einen irakischen Beobachter gefangen, der als Zivilist verkleidet war, nachdem sie sein Kajak mit einen gezieltem Schuss eines 50er-Scharfschützengewehrs versenkt hatten. Der Beobachter hatte Karten über die Stellungen der Ranger dabei.

Fünf Tage lang bedrängten die irakischen Streitkräfte die Ranger am Staudamm weiter, hauptsächlich mit episodischem Artillerie- und Mörserfeuer sowie mehreren Gegenangriffen der Infanterie auf die Sperrstellungen. Im Verlauf der Kämpfe am Staudamm, kam das M142 HIMARS (Multiple Launch Rocket System; MLRS) zum ersten Mal zum Einsatz.

2003

Am 2. April wurden Soldaten der Delta Force von einem halben Dutzend bewaffneter Soldaten der paramilitärischen Gruppe Fedayeen Saddam angegriffen. Zwei Soldaten wurden verwundet (einer davon schwer), sodass eine dringende MEDical EVACuation (Med Evac) und sofortige Luftnahunterstützung angefordert wurde.

Zwei MH-60L Black Hawk mit einem Fallschirmspringer-Sanitätsteam und zwei MH-60L Black Hawk DAP der 160th SOAR reagierten und griffen die Iraker an, so dass die Delta-Operator ihre Verletzten in eine Not-HLZ (Helicopter Landing Zone) verlegen konnten, von wo aus sie in Begleitung zweier A-10A Thunderbolt II der U.S. Air Force zum Luftwaffenstützpunkt H-1 ausgeflogen wurden. Master Sergeant George Fernandez verstarb jedoch während des Fluges. Die MH-60L Black Hawk DAP blieben auf ihrer Station und setzten den Kampf gegen die Iraker fort. Sie zerstörten einen Lastwagen mit einem Mörser und mehrere Infanterieeinheiten, während Scharfschützen der Delta Force irakische Infanteristen neutralisierten, die auf die Hubschrauber schossen. Zwei weitere A-10A trafen ein und warfen 500-Pfund-Bomben im Umkreis von 20 Metern von Stellungen der Delta Force ab und neutralisierten damit eine große Anzahl irakischer Infanteristen, die sich in einem Wadi versammelt hatten. Die MH-60L Black Hawk DAP entdeckten weitere irakische Einheiten und bekämpften diese, bis ihr Treibstoffvorrat gefährlich gering war.

2003

Am 18. Juni starteten Soldaten der Delta Force und des 75th Ranger Regiment von Mosul (Irak) mit Hubschraubern der 160th SOAR, um einen Fahrzeugkonvoi von Mitgliedern der Baath-Partei zu stoppen, die über die Grenze nach Syrien flüchteten wollten.

Das Joint Special Operations Command (JSOC) vermutete, dass sich Saddam Hussein im Konvoi befand. Der Konvoi wurde von einer AC-130 Gunship der U.S. Air Force (speziell für die Erdkampf- oder Luftnahunterstützung ausgerüstete C-130 Hercules) angegriffen und zerstört. Im Anschluss führten die Soldaten einen Angriff auf ein nahe gelegenes Gelände durch, das sich als Unterschlupf der Baath-Partei erwies, um ehemalige Regimeangehörige über die Grenze zu schleusen. Die Einsatzkräfte gerieten unter Beschuss von syrischen Grenzsoldaten, was zu einem Feuergefecht führte, bei dem mehrere Syrer getötet und 17 gefangen genommen wurden. Letztendlich war Hussein nicht in dem Konvoi, aber mehrere seiner Cousins.

2003

Am Abend des 13. Dezember wurde die Operation Red Dawn eingeleitet, nachdem zwei wahrscheinliche Aufenthaltsorte Saddam Hussein in der Nähe der Stadt ad-Dawr (Irak) bekannt geworden waren. An der Operation waren etwa 600 Soldaten, darunter Infanterie, Artillerie, Luftstreitkräfte und Spezialeinheiten (u.a. die Delta Force, 160th SOAR) beteiligt.

Die Soldaten durchsuchten zwei Ziele, 'Wolverine 1' und 'Wolverine 2', fanden den Gesuchten aber nicht. Als sie abziehen wollten und die Hubschrauber bereits im Anflug waren, trat einer der Soldaten eine Abdeckung zur Seite und legte dadurch ein Loch frei. Er bereitete sich darauf vor, eine Splittergranate hineinzuwerfen (für den Fall, dass es zu einem Tunnelsystem der Aufständischen führte), als plötzlich Hussein erschien. Der Delta-Operator schlug ihn mit dem Schaft seiner Waffe nieder und entwaffnete Hussein, der eine Glock 18C in der Hand hatte.

Nach der Festnahme wurde Hussein mit einem MH-6M Little Bird nach Tikrit geflogen, wo er ordnungsgemäß identifiziert wurde. Anschließend wurde er mit einem MH-60L Black Hawk von Tikrit nach Bagdad gebracht und am internationalen Flughafen in Gewahrsam genommen.

2003

Die 160th SOAR ist an der Rettung von drei italienischen Bauunternehmern und einem polnischen Geschäftsmann beteiligt, die von irakischen Aufständischen als Geiseln genommen wurden.

2005

Acht Soldaten der 160th SOAR (vier von der HHC Company und vier von der B Company 3rd Battalion) wurden zusammen mit acht Navy SEALs bei einem Rettungseinsatz für Marcus Luttrell in Afghanistan getötet, nachdem ihr MH-47E Chinook von einer Panzerfaust getroffen wurde und abstürzte. Sie wurden ausgesandt, nachdem die Operation Red Wings fehlgeschlagen war, drei der beteiligten Navy SEALs getötet worden waren und Petty Officer First Class Luttrell verletzt festsaß.

2006

Im März wurden Soldaten der Navy SEALs und des 75th Ranger Regiment mit Hubschraubern der 160th SOAR von Nord-Waziristan (Pakistan) nach Afghanistan geflogen, um ein Trainingslager der Terrororganisation al-Qaida zu zerstören (angeblich Operation Vigilant Harvest). Dabei neutralisierten sie bis zu 30 islamistische Terroristen, darunter den Kommandanten des Lagers.

2006

Am 14. Mai brachten Hubschrauber der 160th SOAR Soldaten der B Squadron Delta Force nach Yusufiyah (Irak), um Kämpfer der Terrororganisation al-Qaida in mehreren Gebäuden zu bekämpfen. Als die Soldaten aus den Hubschraubern stiegen, wurden sie sofort von einem nahe gelegenen Haus aus beschossen und weitere al-Qaida-Kämpfer schlossen sich dem Feuergefecht an. Die Türschützen der MH-60L Black Hawk feuerten auf die islamistischen Terroristen, zwei AH-6J Little Bird flogen abwechselnd Angriffsflüge und beschossen die al-Qaida-Kämpfer, wobei ein Little Bird der B Company 1st Battalion 160th SOAR abgeschossen wurde. Schätzungsweise 25 islamistische Terroristen wurden neutralisiert.

2006

Im Juli versuchten zwei MH-47E Chinook des 160th Special Operations Aviation Regiment (160th SOAR), eine kombinierte Einsatzgruppe aus DEVGRU (ehemals SEAL-Team SIX), 75th Ranger Regiment und afghanischen Kommandotruppen in der Provinz Helmand (Afghanistan) abzusetzen, um einen Bereich von Taliban zu säubern.

Nachdem die ersten Soldaten am Boden waren, gerieten diese in einen Hinterhalt einer großen Taliban-Gruppe. Beide Hubschrauber wurden mit Handfeuerwaffen beschossen. Der Pilot des einen MH-47E Chinook stellte seine Maschine in die Schusslinie, um den andere zu schützen, während die Soldaten von Bord gingen. Eine Panzerfaust traf den schützenden Hubschrauber und dieser stürzte ab, wobei weder die Piloten noch die Besatzung ernsthaft verletzt wurden.

Der Ranger-Kommandeur und ein angegliedertes australisches Kommando organisierten eine Rundumverteidigung, während der einsatzbereite MH-47E Chinook die vorrückenden Taliban zurückhielt, bis die Bordwaffen keine Munition mehr hatten. Eine AC-130 Gunship der U.S. Air Force (speziell für die Erdkampf- oder Luftnahunterstützung ausgerüstete C-130 Hercules) schaltete sich in den Kampf ein und verschaffte mit ihrer Feuerkraft der Einsatzgruppe ausreichend Schutz, bis Hubschrauber des britischen Immediate Response Team die Soldaten evakuiert hatten. Die AC-130 zerstörte zum Schluss das Wrack des abgestürzten MH-47E Chinook.

2008

Teile des 3rd Battalion 160th SOAR unterstützten verschiedene Einsätze im Rahmen der Operation Enduring Freedom in der Karibik und Mittelamerika.

2008

Hubschrauber der 160th SOAR nehmen an den SOCOM-Terrorabwehrübungen in Denver teil.

2008

Im September wurden rund 20 Soldaten der Navy SEALs in Süd-Waziristan (Pakistan) gegen mögliche Kämpfer der Terrororganisation al-Qaida eingesetzt. Sie wurden dabei durch Hubschrauber des 160th Special Operations Aviation Regiment (160th SOAR) und eine AC-130 Gunship der U.S. Air Force (speziell für die Erdkampf- oder Luftnahunterstützung ausgerüstete C-130 Hercules) unterstützt.

2009

Am 19. August verloren vier Soldaten der D Company 1st Battalion 160th SOAR bei einem Absturz eines MH-60L Black Hawk in Leadville (Colorado, USA) während eines Bergrettungstrainings ihr Leben.

2009

Am 9. September führte der Special Boat Service (SBS) mit Unterstützung der Special Forces Support Group (SFSG) eine Mission zur Befreiung des Times-Journalisten Stephen Farrell und seinem afghanischen Dolmetscher durch. Beide wurden von den Taliban gefangen genommen und im Distrikt Char Dara (Provinz Kunduz, Afghanistan) festgehalten. Die Soldaten der beiden Teams wurden mit Hubschraubern der 160th SOAR in das Einsatzgebiet geflogen. Der SBS griff das Versteck an, während die SFSG eine Absperrung errichtete. Stephen Farrell wurde gerettet und mehrere Taliban neutralisiert, allerdings starben ein Mitglied der SFSG, Farrells afghanischer Dolmetscher und zwei Zivilisten bei der Befreiungsaktion.

2009

Am 19. September nahm die 160th SOAR in Somalia an der Operation Celestial Balance teil, deren Ziel die Festnahme oder Neutralisierung eines hochrangigen Terroristenführers war, der mit al-Qaida-nahen Organisationen in Verbindung stand. Vier AH-6J Little Bird und vier MH-60L Black Hawk nahmen Soldaten der DEVGRU (ehemals SEAL-Team SIX) an Bord. Die AH-6J Little Bird beschossen den Konvoi mit zwei Fahrzeugen und neutralisierten den Terroristenführer zusammen mit drei weiteren Terroristen der islamistischen Terrormiliz al-Shabaab. Anschließend sicherten die AH-6M den Einsatzort, während die Soldaten der DEVGRU die Fahrzeuge durchsuchte und die Leiche bargen.

2009

Am 22. Oktober stürzte ein Hubschrauber des 3rd Battalion 160th SOAR während einer Trainingsübung, bei der es um das Abseilen ging, auf die USNS Arctic (T-AOE-8; Trossschiff der U.S. Navy). Bei dem Absturz kam Sergeant First Class James R. Stright ums Leben und acht weitere wurden verletzt, drei davon schwer.

2011

Am 1. Mai wurden 24 Soldaten der DEVGRU (ehemals SEAL-Team SIX) und Soldaten des 75th Ranger Regiment zur Unterstützung der Operation Neptune Spear aktiviert. Mit MH-47E Chinook der 160th SOAR flogen sie in ein verlassenes Gebiet, auf etwa zwei Dritteln der Strecke von Jalalabad (Pakistan) nach Abbottabad (Pakistan).

Die MH-47E Chinook waren mit 7,62 mm GAU-17/A Miniguns und GAU-21/B Maschinengewehren (50er) ausgerüstet und hatten zusätzlichem Treibstoff für die zwei an der Operation Neptune Spear beteiligten Black Hawk an Bord. Die Aufgabe des 75th Ranger Regiment war die Sicherung des FARP (Forward arming and refueling point), jegliche Versuche des pakistanischen Militärs die Operation Neptune Spear zu stören zu unterbinden und bei Bedarf sollten beide Einheiten als schnelle Eingreiftruppe (Quick Reaction Force; QRF) mit den MH-47E Chinook nach Abbottabad (Pakistan) verlegt werden.

2011

Am 2. Mai flogen zwei MH-X Silent Hawk (bisher unbekannte Version mit Tarnkappentechnik) der 160th SOAR 25 Soldaten der DEVGRU (ehemals SEAL-Team SIX) und einen Hund nach Abbottabad (Pakistan). Die Operation Neptune Spear hatte das Ziel, den damals meistgesuchten Terroristen der Welt, den al-Qaida-Anführer Osama bin Laden, der als Drahtzieher für die Terroranschläge am 11. September 2001 verantwortlich war, festzunehmen.

Obwohl einer der MH-X Silent Hawk bei der Ankunft eine Bruchlandung hinlegte, überlebten alle an Bord. Die Soldaten vom anderen MH-X Silent Hawk nahmen sehr schnell das Gelände und die Gebäude ein, während die Besatzung des abgestürzten Hubschraubers in der Lage war sich selbst zu befreien und dem anderen Team Deckung zu geben. Bei der Durchsuchung stießen die Soldaten im dritten Stock auf bin Laden und neutralisierten ihn, da die Lage unübersichtlich war und eine Festnahme ohne eigene Verluste als schwierig erschien.

Da der eine MH-X Silent Hawk nicht mehr einsatzfähig war, wurde ein MH-47E Chinook der QRF nach Abbottabad beordert. Während das Team auf die Ankunft wartete, zerstörten die Piloten des abgestürzten Hubschraubers die Instrumententafel, das Funkgerät und andere geheimen Vorrichtungen. Abschließend sprengten Soldaten der DEVGRU den Hubschrauber. Die Einsatzgruppe und die Leiche von bin Laden wurde dann von zweiten MH-X Silent Hawk und dem MH-47E Chinook nach Bagram (Afghanistan) geflogen.

2012

Am 28. Mai flogen MH-60L Black Hawk der 160th SOAR ein Team des britischen Special Air Service (SAS) und der DEVGRU (ehemals SEAL-Team SIX) in die Provinz Badakhshan (Afghanistan), um einen britischen Entwicklungshelfer, einen kenianischen Mitarbeiter einer Nichtregierungsorganisation und zwei Afghanen zu retten, die von Banditen in der Provinz als Geiseln genommen wurden. Die Rettung war ein Erfolg.

2014

Am 15. Januar landete ein MH-60L Black Hawk hart auf dem Hunter Army Airfield in Georgia. Ein Soldat, Captain Clayton Carpenter (posthum zum Major befördert), wurde getötet und zwei weitere wurden verletzt.

2014

Am 4. Juli setzten Hubschrauber der 160th SOAR im Rahmen der Operation Inherent Resolve Soldaten der Delta Force in Syrien ab, um James Foley und andere US-Geiseln zu retten. Die Geiseln wurden nicht gefunden, ein Soldat verwundet, aber eine beträchtliche Anzahl von islamistischen Terroristen neutralisiert.

2014

Am 26. November nahmen MH-60L Black Hawk am ersten Einsatz im Rahmen von Geiselbefreiungsoperationen im Jemen teil.

2015

In der Nacht zum 5. Dezember lieferte sich eine Gruppe des 75th Ranger Regiment in der Nähe der afghanisch-pakistanischen Grenze ein Feuergefecht mit feindlichen Truppen. Gegen 5 Uhr morgens forderte ihr Kommandeur einen Rückzug an, nachdem er von einer größeren feindlichen Gruppe erfahren hatte, die sich näherte. Ein Transporthubschrauber der 160th SOAR traf ein und geriet unter schweren Beschuss des Feindes. Ein AH-64D Apache Longbow des 1st Battalion 101st Aviation Regiment der U.S. Army schaltete sich in den Kampf ein. Er flog seine Maschine direkt zwischen die Bodentruppen, dem Transporthubschrauber und die feindlichen Truppen, um das Feuer auf sich zu ziehen. Im Schutz der massiven Feuerkraft konnten die Soldaten des 75th Ranger Regiment den Transporthubschrauber besteigen und ausgeflogen werden.

2017

Am 25. August stürzte ein MH-60M Black Hawk der vor der jemenitischen Küste ab, als während eines Trainings der Strom ausfiel. Sechs Soldaten überlebten, ein Soldat gilt seitdem als vermisst.

2017

Am 27. Oktober stürzte ein Hubschrauber des 4th Battalion 160th SOAR in der Provinz Logar (Afghanistan) ab, wobei ein Soldat ums Leben kam und sechs weitere verletzt wurden. Der Absturz war nicht auf feindlichen Beschuss zurückzuführen.

2018

Am 20. August starb Chief Warrant Officer 3 Taylor Galvin an den Verletzungen, die er sich beim Absturz seines MH-60M Black Hawk zugezogen hatte. Der Hubschrauber unterstütze einen partnerschaftlichen Anti-Terror-Einsatz im Rahmend der Operation Inherent Resolve.

2019

In der Nacht vom 26. auf den 27. Oktober führte die C Squadron Delta Force zusammen mit dem 75th Ranger Regiment und der 160th SOAR die Operation Kayla Mueller gegen Abu Bakr al-Baghdadi (richtiger Name Ibrahim Awwad Ibrahim Ali al-Badri), dem Anführer der Terrormiliz Islamic State of Iraq and Syria (ISIS), bei Barischa (Syrien) durch. In einem unterirdischen Tunnel ohne Ausgang wurde al-Baghdadi gestellt. Da er nicht mehr entkommen konnte, sprengte er sich und zwei seiner Kinder, die er dorthin mitgenommen hatte, in die Luft. Eine DNA-Analyse bestätigte Stunden später al-Baghdadis Identität.

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